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5. CI-Tag: Berichte
Rückblick aller CI-Tage
Deutsche
Cochlear Implant
Gesellschaft e.V.
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Berichte vom 5. Deutschen CI-Tag - 12. Juni 2010
Cochlea-Implantat: Wir verschaffen uns Gehör!
Liebe CI-Tag-Akteure!
Von zahlreichen CI-Tag-Aktionen
aus vielen Orten Deutschlands können wir berichten. Herzlichen Dank an alle
Autoren und Fotografen!
DCIG und Redaktion Schnecke
Foto oben: Matthias Georgi, Heidelberg
Bremen

Das CI-Team Bremen mit Dr. phil. Uta Lürßen, Professor
Dr. Di Martino,
Dr. Susanne Rotermund und Teilnehmern der
CI-Gruppe organisierten am
5. CI-Tag erfolgreich einen
klinikinternen Infostand zur CI-Versorgung.
Die
CI-versorgende Klinik in Bremen, das Evangelische
Diakonie-Krankenhaus, feierte ebenfalls am 12. Juni einen
Tag der offenen Tür, an dem wir uns auf der HNO-Station mit
unserer Aktion beteiligten. Das Infomaterial der DCIG lag
aus, Teilnehmer der CI-Gruppe Bremen luden Besucher zu
Gesprächen rund um das Thema ‘Hören und CI-Versorgung’ ein,
ein Maltisch für Kinder wurde organisiert und an einem
bereitgestellten modellhaften OP-Tisch konnten Besucher ihre
Fingerfertigkeit an einem winzigen Ohr-Modell im wahrsten
Sinne des Wortes unter die Lupe nehmen.
Dr. phil. Uta Lürßen, Auf der Hohwisch 52, 28207 Bremen
Buckow-Lichterfelde

Diesmal bauten wir unseren Infostand bei der Landpartie
der Bildungs-
einrichtung Buckow-Lichterfelde e.V. auf, die
schon in langer Tradition auch hörgeschädigte Jugendliche
auf die berufliche Ausbildung vorbereitet. Sehr viele
Absolventen der Eberswalder Hörgeschädigtenklassen haben
dort in den
letzten Jahrzehnten erfolgreich ihre
Berufsausbildung absolviert. Auch in
diesem Jahr
unterstützten uns ehemalige Schüler und ehemalige Pädagogen
bei der Standbetreuung. Jana hatte erst dieses Jahr mit 33
Jahren zwei CIs bekommen und ging mit den Ballons auf die
Besucher zu, um sie anzusprechen. Um 12 Uhr konnten wir nach
einem Interview mit dem Sprecher der Einrichtung, Marco
Grensing, Aufmerksamkeit durch die Ballonaktion gewinnen.
Gut besucht war auch unser Kindermaltisch mit den Schnecken
zum Ausmalen. Durch viele Gespräche erreichten wir viele
Besucher, die noch nie von CIs gehört hatten. Wir sind schon
gespannt, welcher Standort uns nächstes Jahr erwartet…
Elke Bode und Anita Hänel, Sonderpädagog. Förder- und
Beratungsstelle, Wildparkstr. 1, 16225 Eberswalde
Dresden
Am 12. Juni war es wieder so weit – wir feierten den 5. Deutschen CI-Tag in Dresden.
Zum ersten Mal fand dieser in Skopis Elbgarten in Coswig statt.
In
Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe Dresden, der
Familie Skopi, dem Verein zur Förderung der
lautsprachlichen Kommunikationsfähigkeit hörgeschädigter Kinder e.V. und
vielen fleißigen Helfern wurde ein großes Sommerfest ermöglicht. Die Resonanz
der kleinen und großen Patienten,
sowie der Angehörigen war groß. Bei
Sonnenschein und guter Laune wurde
das Fest zum Kennenlernen anderer CI-Träger,
Treffen alter Bekannter und
zum vielseitigen Austausch genutzt.
Für
das Rahmenprogramm sorgten neben, der musikalischen Untermalung durch das Trio
Mürbe & Müller, die Improvisationstheatergruppe ‘Freie Spielkultur’ und
eine Tanzshow mit Kindern der Tanzschule ‘Nebel’. Daneben gab es vor allem für
die kleinen Besucher viel zu erleben. Die Feuerwehr zeigte Löscheinsätze, beantwortete
Fragen und ermöglichte den Ausblick aus luftiger Höhe. Auch eine Hüpfburg und
ein Spielmobil mit Kinderschminken fanden großen Anklang. Höhepunkt des Tages
war das deutschlandweite Steigenlassen der Luftballons um Punkt 12 Uhr.
Hunderte Ballons stiegen zum Himmel, um möglichst viele Menschen auf das
Cochlea-Implantat aufmerksam zu machen. Wir möchten allen Helfern nochmals für
ihre Mithilfe und Mühe danken und hoffen auf ein ebenso gelungenes Fest im
nächsten Jahr.
Bernd Hartmann, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden
Erlangen

Vormittags eine Fortbildung für Therapeuten und Erzieher,
die täglich mit CI-versorgten Kindern arbeiten – nachmittags
ein Sommerfest für Patienten, Angehörige und alle
Interessierten: Anlässlich des 5. CI-Tages kamen rund
150
Besucher zum Tag der offenen Tür ins CICERO, um einen Blick
hinter die Kulissen zu werfen. Das CICERO-Team und
verschiedene Einrichtungen informierten über Medizin,
Technik und Therapie bei CIs. Für gute Laune bei
den jungen
CI-Trägern sorgten eine Hüpfburg, Percussion-Rhythmen,
Clowns und der Luftballonwettbewerb. „Unser Ziel ist es, auf
die Problematik von gehörlosen Menschen aufmerksam zu machen
und die Öffentlichkeit weiter für das Thema zu
sensibilisieren".
Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe, Waldstr. 1, 91054 Erlangen
Essen

Der diesjährige Tag der Begegnung hat in der
Kulturhauptstadt Ruhr 2010 am 27. Juni 2010 in Essen rund um
den Grugapark stattgefunden. Unsere Teilnahme fand im
Rahmen des 5. CI-Tages statt. Es wurde mit 50.000 Besuchern
gerechnet. Wir, die CI-Gruppen aus Hamm und dem Ruhrgebiet
Nord, waren mit einem Stand vor Ort. Neben Infos konnten die
Besucher bei
uns auch Kaffee, Waffeln und Würstchen
bekommen. Auch die Fußballfans kamen nicht zu kurz, denn auf
einer Leinwand wurde das WM-Spiel Deutschland : England
übertragen. Trotz der Hitze haben wir alle lange
ausgehalten.
Kirsten Davids, Am Striebruch 36, 40668 Meerbusch
Essen

Am 12. Juni 2010 fand im CIC Ruhr ein Elternworkshop mit
Gisela Batliner, Klinische Linguistin und
Hörgeschädigtenpädagogin, München, zum Thema ‘Hörgeschädigte
Kinder spielerisch fördern’ statt. Dabei konnten die Eltern
viele Möglichkeiten zur spielerischen Förderung ihres Kindes
kennenlernen. Besondere Schwerpunkte lagen auf den Bereichen
‘Malen, Basteln, Kneten, Sandspiele’ und ‘Rollenspiele
(Kaufladen, Kochen)’. Anschaulich und praxisnah wurde auch
anhand von Videobeispielen gezeigt, wie die Eltern die
Spielideen und Interessen Ihres Kindes für die frühe Hör-
und Sprachförderung nutzen können. Während des Vortrags
boten die Mitarbeiter des CIC Ruhr für die Kinder ein buntes
Programm an. Mit dabei war wieder ein Zauberer, der die
Kinder vor allem durch das Hervorzaubern von
Überraschungseiern beeindruckte. So manches Kind versuchte
sich begeistert als Zauberassistent. Aber auch die
Herstellung von bunten Perlenketten fand großen Anklang.
An
Infoständen wurde über CIs verschiedener Hersteller
informiert. Traditionell fand im Anschluss an den
Elternvortrag die deutschlandweite Luftballonaktion statt.
Wir bedanken uns recht herzlich bei der Referentin Gisela
Batliner und dem Zauberer Herr Kaiser für den spannenden
Vortrag und die gelungene Zaubershow sowie bei folgenden
Firmen für ihre freundliche Unterstützung: Cochlear, MED EL,
Advanced Bionics, Lindegas, Audioservice
Janine Sauer-Crepulja, CIC Ruhr , Plümers Kamp 10, 45276
Essen
Frankfurt am Main

Am 12. Juni trafen wir von der Frankfurter CI-SHG im
Stadtzentrum ein. Wolfgang Kaiser brachte alles, was für den
Aufbau des Pavillons. Keine Windböe konnte den Pavillon
umreißen – dank schwerer Gewichtet! Infos wurden sortiert,
‘Give-Aways’ ausgelegt, sowie eine Demo-CD über die
Funktionsweise des CIs, welche über Laptop präsentiert
wurde.
Frau Schneider, Hörakustik Geers, brachte u.a.
bunte Ohrstöpsel und wir organisierten Hörtests. Ca. zwölf
Passanten ließen einen Test machen, vier davon benötigten
sicher ein Hörgerät. Jugendliche konnten am Lärmometer ihre
Hörgewohnheiten am MP-3-Player testen. 85 dB waren für sie
gerade angenehm – was als hörschädigend eingestuft werden
muss! Wir klärten sie darüber auf und gaben bunte Ohrstöpsel
mit. Viele Passanten klärten wir über das CI auf. Auch
Fachpersonal der HNO-Uni-Klinik Frankfurt war präsent und
führte Beratungen durch. Wir CI-Träger stellten wieder fest,
wie erstaunt die Passanten waren, wie gut wir mit CI hören!
Um 12 Uhr ließen wir die Luftballons steigen – mit
Glockengeläut vom Dom und der Paulskirche fast eine
festliche Stimmung! Auch Petrus meinte es bis auf einige
Regentropfen gut mit uns.
W. Kaiser hatte einen guten
Standort gewählt – er wird wohl unser Stammplatz für
kommende Aktionen werden.
Ingrid Kratz, Fuchstanzstr. 1, 65795 Hattersheim
Freiburg
Im Rahmen des 5. CI-Tages haben Prof. Dr. Roland Laszig,
HNO-Uniklinik Freiburg, und Ann-Kathrin Rauch, CI-Trägerin,
Medizinstudentin und ‘Cochlear-Graeme-Clark’-Stipendiatin,
am 12. Juni dem CI Gehör verschafft. In der SWR-Sendung
Menschen der Woche, die von Frank Elstner moderiert
wird, sprachen Prof. Laszig und A.-K. Rauch über Chancen und
Möglichkeiten, die hochgradig Hörgeschädigten durch eine
CI-Versorgung erwachsen können. Am 1. Juli war der
Freiburger Professor zusammen mit Sebastian Spreizer aus
Freiburg, CI-Träger und Student der Neurobiologie, in der
Großen Show der Naturwunder zu sehen. Frank Elstner und
Ranga Yogeshwar – unterstützt durch Prof. Laszig und S.
Spreizer – brachten an diesem Abend zur besten Sendezeit das
‘Medizinwunder’ einem Millionenpublikum näher.
Michael Loskarn, Hanna Hermann, Foto: Klaus Schultes
Freiburg

Den 5.
Deutschen CI-Tag nutzten wir – das Team vom „Implant Centrum
Freiburg (ICF)“ zusammen mit unserem Förderverein „Taube
Kinder lernen
hören“ – um an einem Stand in der Freiburger Fußgängerzone
über die
Möglichkeit einer CI-Versorgung aufzuklären. Dank der bunten
Gestaltung mit
Luftballons, Geräuschmemories, Bildern, Ohrmodellen und
vielem anderen
wurde der Stand zu einem Anziehungspunkt, an dem sich
Passanten über
Hörstörungen und das CI informierten.
Es kam zu intensiven Beratungen und Diskussionen. Viele
junge Interessenten
kamen auf uns zu und überraschten mit reichen Kenntnissen
über das Hören
und einem großen Interesse an den technischen Möglichkeiten
bei Hör-
störungen. Besonders begeistert zeigten sie sich davon,
einmal ein Demo-CI
in der Hand zu halten und anhand dessen die Funktionsweise
erklärt zu
bekommen.
So konnten wir dazu beitragen, an diesem intensiven
interessanten Tag das CI
bei einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen – und
manch einer ging
sichtlich bereichert von dannen…
Ursula Frey-Pietsch, Logopädin, Dipl.
Heilpädagogin (univ.), Universitätsklinikum Freiburg, Klinik
für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Sektion Cochlear
Implant Elsässer Straße 2n, 79110 Freiburg
Gotha

Fanfarenzug, Flohmarkt, Dudelsackspieler, Tombola und
viele Infostände gab es auf dem Gothaer Neumarkt am 21. Tag
der Begegnung, dem 15. Selbsthilfetag und dem 5. CI-Tag in
Thüringen. Wir informierten über ‘Hörbehinderung’,
‘Hörgeräte’, ‘Induktion’ und ‘CI’. Ideal war, dass neben uns
der Infostand des Hörgerätegeschäftes hörsinn war.
Gemeinsam konnten wir umfassend beraten und auch
untereinander Erfahrungen austauschen bzw. Kontakte knüpfen.
Neu an unserem Infostand war, dass jeder, der wollte/konnte,
induktiv hören
und verstehen konnte. Hörende ‘erlebten’ das
induktive Verstehen mittels Kopfhörer. Das neue Gerät,
Loop genannt, empfehlen wir nun weiter – für kleine
Gesprächsrunden und vor allem am Tresen in Apotheken,
Arztpraxen etc.
Es ist unkomplizierter anzuwenden als eine
Ringleitung, kann überall hin mitgenommen werden und ist
preisgünstig. Wir bedanken uns bei allen Helfern und
Organisatoren des Tages.
Elke Beck, Brühl 33, 99192 Gamstädt-Kleinrettbach
Güstrow

Das CIC ‘Ernst Lehnhardt’ MV lud anlässlich des CI-Tages zum
Tag der offenen Tür ein. Viele Patienten, Kinder, Eltern und
Interessierte kamen. Gemeinsam mit der Volkssolidarität
Mecklenburg-Mitte wurde gleichzeitig das Stadtteilfest in
Güstrow-Bauhof gefeiert. Die Veranstaltung eröffneten Frau
Schäfer, stellv. Geschäftsführerin der Volkssolidarität
Mecklenburg- Mitte, und Juliane Oehlwein, Therapeutische
Leiterin des CIC. Das CIC-Team bot Therapiesequenzen an, um
Einblicke in den Ablauf der Therapiestunden zu geben, dabei
konnte man Geräuschen lauschen und den Tastsinn erproben.
Mit Interesse wurde die CI-Anpassung verfolgt,
veranschaulicht von Dr. Uwe Sievert. Die med. Aspekte der
CI-Versorgung klärte Dr. Gabriele Witt, HNO-Oberärztin der
Uniklinik Rostock. Erfahrungen wurden ausgetauscht und viele
Fragen gestellt. Patienten sprachen mit Gästen über ihr
Leben mit CI. Detailiertes Anschauungsmaterial informierte
über verschiedene Sprachprozessoren, ein Film erläuterte die
Funktionsweise des CIs. Für die Kleinsten gab es Spiel, Spaß
und Kinderschminken, im Außenbereich konnten sie sich
sportlich betätigen. Höhepunkt des Tages war um 12 Uhr die
Luftballonaktion, eifrig wurden Karten ausgefüllt und an die
Ballons geknotet. Bei leichtem Wind stiegen sie in die Höhe,
vielleicht schaffte ja einer den weitesten Weg. Es zeigte
sich, dass die Resonanz jedes Jahr größer wird.
Marika Körn, CIC M-V, Thünenweg 31, 18273 Güstrow, Fotos
Carsten Ehrt
Hagen

Der Infostand des CIC Südwestfalen zum 5. Deutschen
CI-Tag 2010 stand in diesem Jahr in der Fußgängerzone der
Innenstadt. Bei selbst gebackenem Kuchen, vor
Infomaterialien und einem Demo-CI ‘zum Anfassen’ fanden sich
einige Hörgeräte-Träger sowie Angehörige von Hörgeschädigten
und Interessierte zusammen. Diskutiert und informiert wurde
über CI-Technik, die Möglichkeiten und auch Grenzen, die
Veränderung des Lebens durch CI und alle weiteren Themen um
Hörstörung/Hörverlust und Implantat-Versorgung.
Andrea Breinhild-Olsen, CIC Südwestfalen, Bergstr. 56,
58095 Hagen
Halberstadt

Im Rahmen des 5. Deutschen CI-Tages 2010 fand am
Wochenende zuvor in Halberstadt das 2. Interdisziplinäre
Cochlea Implantat-Meeting statt. In diesem Jahr lag das
Hauptaugenmerk auf der Problematik der Cochlea
Implantat-Versorgung älterer Menschen. Die Resonanz auf
diese Veranstaltung war, wie bereits im Vorjahr, sehr groß.
Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen Professionen rund
um die CI-Versorgung. So konnten wir neben Medizinern,
Logopäden, Sprechwissenschaftlern und Audiologen auch
Hörbehinderten-Pädagogen, Gerontopsychiater und CI-Träger
begrüßen. Neben einem wissenschaftlichen Teil mit Vorträgen
rund um die CI-Versorgung älterer Menschen von 12 geladenen
Referenten wurde auch eine CI-Operation live aus dem OP
übertragen. Außerdem wurden die Teilnehmer zur Eröffnung mit
einem kleinen kulturellen Programm der Kinder des
Landesbildungszentrums Halberstadts unter dem Titel „Alle
mal lachen" unterhalten. Zur Überraschung der anwesenden
Gäste wurde im weiteren Programmverlauf der Herbert
Grönemeyer-Song „Sie mag Musik nur wenn sie laut ist" von
einem CI-Träger
in deutscher Gebärdensprache ausdrucksvoll
interpretiert.
Reges Interesse bestand auch am Informationsstand mit
Material der Deutschen Cochlea Implantat-Gesellschaft.
Auch im nächsten Jahr wird in Halberstadt das Cochlea
Implantat-Meeting im Rahmen des CI-Tages veranstaltet
werden.
OA Dr. med. J. Langer, AMEOS-Klinkum - Klinik für
Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Gleimstr. 5, 38820
Halberstadt
Hamburg

Der CIV Nord e.V. und der Bund der Schwerhörigen e.V.
hatten für den Infostand die Innenstadt gewählt. Der Beginn
der Fußballweltmeisterschaft führte dazu, dass die erste
Platzierung an der Mönckebergstraße abgesagt wurde, weil
diese für andere Veranstalter benötigt wurde. Matthias
Schulz, komm. 1. Vorsitzender des CIVN, bekam einen
vergleichbar guten Platz an
der Ecke Kleine Rosenstraße.
Zur Info: Das Büro von DCIG/Schnecke befindet sich in
der Rosenstraße, der Bezug war hergestellt. Am Geländer zur
U-Bahnstation wurden Ballons platziert, die Stellwand mit
dem Slogan ‘Taub und trotzdem hören!’ dazugestellt.
Infomaterial und Schnecken lagen aus.
Die
Aktiven des CIVN: M. Schulz, Jan, Karen, Lars und Malte
Haverland, Eoghan Crefeld, Sigrid Gurk, Juliana Rottluff,
des BdS Pascal Thomann,
Bettina Grundmann, 2. Vorsitzender
des BdS Peter Drews sowie Franz Hermann, Präsident der DCIG,
und ich als Redakteurin von Schnecke/ schnecke-online.
Doch allein die Informationen fanden nicht viel Interesse!
Perfekt war die Idee, die Plakate auf den Bürgersteig zu
kleben – manch einer blieb stehen, um die Infos zumindest zu
lesen! Passanten wurden angesprochen, Flyer an die Hand
gegeben. Ganz besonders erfolgreich war dabei Malte
Haverland (7 J.) mit seinem Strahlen.
Hanna Hermann, Redaktion
Hamm

Trotz Regens hat die CI-SHG Hamm die Innenstadt mit ihrem
Infostand rund
um das CI bereichert. Dazu zählten die
Angebote zum leiblichen Wohl und die zahlreichen
Informationsgespräche. Hervorzuheben ist der Besuch einer
75-jährigen Hammer Bürgerin, die nach ihrem ersten Besuch
beim 4. CI-Tag nun seit März 2010 erfolgreich mit einem CI
versorgt ist. Auf die deutschlandweite Sammelaktion
‘Hörgeräte für Jordanien’ wurde gezielt hingewiesen.
Ronald Stein, Carlo-Mierendorff-Str. 13, 58730
Fröndenberg
Kassel

Die SHG hat den 5. CI-Tag und 10. Selbsthilfetag 2010
zusammen mit anderen SHGs in 33 Partyzelten in der
Innenstadt gestaltet. Wir hatten uns vorgenommen, über
Hörschädigung, CI etc. zu informieren, deshalb gab es bei
uns die Möglichkeit, erst das Wissen in einem Hörrätsel zu
beweisen, um dann am Glücksrad drehen zu dürfen. So haben
sich viele Kinder beteiligt, für die es ein extra Hörrätsel
gab, um etwas über ihre Ohren zu erfahren. Auch Erwachsene
konnte man so dazu gewinnen, sich mit dem Thema
‘Hörschädigung/Ohren’ auseinanderzusetzen, da das Glücksrad
mit seinen Preisen doch sehr lockte. Der Wettergott war auch
mit uns, sodass man z.T. dankbar für ein schattiges Zelt
war.
HÖRT HER! Ellen Greve, Im Krauthof 8, 34128 Kassel
Veysel Bülbül, Schaumbergstraße 22, 34125 Kassel
Kassel

Da unser Infostand in der Stadtmitte 2009 recht
erfolgreich war, wollten wir
2010 wieder einen Infostand
aufbauen, diesmal hoch oben vor dem Schloss Wilhelmshöhe.
Dort flaniert ein Publikum, welches viel Zeit hat und es
gibt kaum Störschall wie in der Stadtmitte.. Natürlich
kostet dort oben die Standmiete eine Kleinigkeit.
Um 10 Uhr trafen sich die drei Verantwortlichen, um den
Gartenpavillon. Die Kinder spielten mit einer Schüssel
bunter Schnecken. Schon bevor der Stand fertig war,
erschienen die ersten Leute zur Beratung, die aus der
Zeitung von uns erfahren hatten. Es erfolgten einige gute
und wichtige Beratungen. Dann trudelten nach und
nach Mitglieder unseres Verbandes und unserer SHG ein und
mehrere Eltern mit CI Kindern. Es fanden gute Gespräche
statt. Leider verdunkelte sich der Himmel mehr und mehr und
der große Parkbesucherstrom blieb wegen Sturm und Regen aus.
Natürlich war es dennoch ein sehr erfolgreicher Tag!
Gisela Mätzke, Holtrupper Weg 13, 34434 Borgentreich
Magdeburg

Unter dem Motto ‘Schlecht Hören und trotzdem mit dem CI
dabei sein’ fand zum zweiten Mal der CI-Tag in der
Uni-HNO-Klinik statt. Die Infoveranstaltung erfreute sich
wieder vieler Besucher. Ärzte, Therapeuten, Physiker und
auch Patienten beantworten Fragen zu Schwerhörigkeit,
Hörgeräten und Hörimplantaten, besonders übers CI. Unsere
Audiometrie-Assistentin F. Witte schrieb vormittags
Hörprüfungen, die gleich ausgewertet wurden. Besucher wurden
ausführlich beraten und ggf. Termine für
Spezialsprechstunden vereinbart. Im Vortrag von OÄ Dr. Wilma
Vorwerk konnten die Besucher vieles über die Grundlagen des
normalen und des CI-Hörens lernen. Unser Physiker, Dr.
Martin Böckmann-Barthel, beantwortete Fragen zu technischen
Details von implantierbaren Hörgeräten, Antje Stützel
informierte zur weiteren Therapie und Hörrehabilitation.
Unser jüngster CI-Patient begeisterte die Besucher und
zeigte, wie Kinder mit CI ganz normal am Leben teilnehmen
und sich entwickeln können. Die Uni-HNO-Klinik konnte
zeigen, dass sie als eine der führenden CI-Kliniken in den
neuen Bundesländern über ein Behandlungskonzept bei
Schwerhörigkeit bzw. Taubheit verfügt, das die Patienten mit
Interesse aufnehmen. Nach dieser Resonanz freut sich unser
CI-Team schon auf das nächste Jahr, um diese Tradition
fortzuführen.
A. Weber, CI-Team
Mainz

Die Universitätsmedizin Mainz – Klinik für HNO und
Kommunikationsstörungen – hatte an diesem Tag zu Vorträgen
eingeladen:‘ Zusätzliche Technologien‘
und ‘Drahtlose
Übertragungssysteme für CI- und Hörgeräte-Träger’. Susanne
Meier, Mutter eines CI-Kindes, referierte über FM-Anlagen.
Sie hat eine Checkliste erstellt und erläuterte sehr
detailliert FM-Systeme und andere Hilfsmittel. Martin
Lützen, Phonak, informierte über die FM-Systeme. Die
Vertreter der drei großen CI-Firmen, Immo Ress, Advanced
Bionics, Holger Klüser, Cochlear, und
Lukas Lehnig, MED-EL, stellten die jeweiligen
Anschlussmöglichkeiten ihrer CI-Systeme vor. Zum Schluss
berichtete
OÄ Dr. Sabine Nospes über die Kostenübernahmen
durch die gesetzlichen Krankenkassen. Bei schwierigen
akustischen Bedingungen, wie z.B. Störgeräuschen, oder um
Musik angenehmer zu hören, besser zu telefonieren und
Sprache besser zu verstehen, sollte deshalb jeder CI-Träger
bzw. seine Eltern wissen, welche Geräte an das jeweilige CI
angeschlossen werden können. Der neue Vorstand der ‘Kleinen
Lauscher’ war mit seinem Stand präsent und führte in der
Pause einige interessante Gespräche.
Susanne Schmitt, Marc-Chagall-Str. 36, 55127 Mainz
Mainz

An der Universitätsmedizin Mainz luden der Schwerpunkt
Kommunikationsstörungen und die HNO-Klinik Patienten,
Eltern, Pädagogen, Logopäden und Erzieher zu einer
Vortragsveranstaltung zu FM-Systemen und anderen
Zusatzgeräten ein. Schließlich ist es einem CI-Patienten
nicht in allen Lebenssituationen möglich, ganz normal zu
hören. Vor allem in schwierigen akustischen Situationen sind
zusätzliche Technologien von großem Vorteil
und deswegen ist
es wichtig, hierüber hinformiert zu sein. 86 Teilnehmer
interessierten sich für unsere Vorträge, die dieses Thema
von unterschiedlichen Seiten beleuchteten. Frau Susanne
Meier, Mutter eines CI-Kindes, erläuterte FM-Systeme und
andere Hilfsmittel und konnte vielen Patienten und Eltern
wertvolle Hinweise mit auf den Weg geben. Dabei wurde auch
deutlich,
dass die Versorgung mit FM-Systemen und anderen
Zusatzsystemen eine komplexe Materie ist und für das
jeweilige CI-System und die jeweiligen Bedürfnisse des
Patienten jeweils eine individuelle Lösung gefunden werden
muss. Dies bestätigten auch die anwesenden Pädagogen aller 3
Schulen für Schwerhörige und Gehörlose in Rheinland-Pfalz.
Anschließend erfolgten Vorträge von Herrn Lützen von der
Firma Phonak und Vertretern der Firmen Advanced Bionics,
Cochlear und MED-EL. Den Abschluss bildete ein Vortrag von
Frau Oberärztin Dr. med. Sabine Nospes, die über die
Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen sprach.
In der Veranstaltung wurden die Themen nicht nur
theoretisch abgehandelt, sondern auch praktisch ausprobiert.
Wir hatten die Teilnehmer aufgefordert,
ihre eigenen
FM-Anlagen, FM-Kabel, Kopfhörer oder Monitor-ear-phones
mitzubringen, Frau Meier stellte FM-Systeme zum Ausprobieren
zur Verfügung und gab viele praktische Tipps.
Am Ende der Veranstaltung hörten wir von allen Experten
und Betroffenen,
dass sie wirklich etwas dazu gelernt
hätten.
Prof. Dr. Annerose Keilmann
Universitätsmedizin, HNO-Klinik und Poliklinik - Schwerpunkt
Kommunikationsstörungen, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz
Marburg

Unsere Infoveranstaltung fand auf dem Freigelände hinter
der HNO-Klinik in Marburg statt. Schwerpunkt war unsere neue
CI-Kindergruppe. Die Kinder hatten viel Spaß an Spielen und
Aktionen des Spielmobils, das CI wurde für
sie zur
Nebensache. Neben einigen Gästen, die unmittelbar vor ihrer
CI-Versorgung standen, konnten wir auch frisch versorgten
CI-Patienten von unseren Erfahrungen berichten, ihre Fragen
beantworten und ihnen Mut machen. Alleine die Beobachtung,
wie gut wir Betroffenen mit unserem Handicap umgehen können,
hat auf sie positiv gewirkt. Der Wettergott war uns wohl
gesonnen, sodass der Ballonwettbewerb starten konnte.
Wolfgang Kutsche, CI-SHG Mittelhessen, Sonnenhang 3,
35094 Lahntal
München

Gutes Hören ist Voraussetzung für lautsprachliche
Kommunikation. In den letzten Jahren fand eine rasante
Entwicklung in der Hörgerätetechnologie und
in der
Versorgung mit CIs statt. Gemeinsam luden der BayCIV, die
SHGs MuCIs, Bayr. Oberland und JuGru in Zusammenarbeit mit
dem Klinikum rechts der Isar zur Infoveranstaltung ein.
Regine Zille, bei den MuCIs und im BayCIV aktiv, begrüßte
die Teilnehmer und freute sich über Vertreter der Kliniken r
.d. Isar, Großhadern und des Kinderzentrums. Sie betonte,
wie wichtig das Hören für die Lebensqualität des einzelnen
sei. Dr. Stark, Klinikum r. d. Isar, dankte
R. Zille für die
Organisation und moderierte die medizinischen Vorträge.
Aktionen der SHGs wurden von Christl Vidal begleitet. Die
Vorträge fanden mit über 200 beruflich Interessierten,
CI-Trägern und Schwerhörigen großes Interesse.
Gerda Großmann, Radeberger Weg 8, 85748 Garching
Neubrandenburg

Das Hörbiko-Neubrandenburg und der DSB-Ortsverein der
Schwerhörigen und Ertaubten e.V. haben sich wieder am 5.
CI-Tag beteiligt. Durch gute Vorbereitungen,
Veröffentlichungen in der örtlichen Presse sowie
persönlichen Einladungen von CI-Trägern gelang uns, diesen
Tag zu einem Erlebnis zu machen. Mindestens dreißig
interessierte Bürger u.a. aus Neubrandenburg, Neustrelitz,
Waren, Pasewalk und sogar aus Schwerin hatten sich
eingefunden. Mit Dr.-Ing. Alexander Müller, Leiter der
Audiologie der HNO-Klinik, Greifswald, hatten wir einen
kompetenten Referenten. Mit seinem Fachvortrag ‘Wenn ein
Hörgerät nicht mehr helfen kann – Möglichkeiten der modernen
Medizintechnik’ informierte er über das CI, wie es
funktioniert und wann man sich dazu entscheiden sollte. Auf
viel Resonanz stießen die Infos zu Zusatztechniken für das
Telefonieren. Betroffene berichteten Alltagserlebnisse mit
allen Hemmnissen. Alle bestätigten, dass sie sich wieder für
ein CI entscheiden würden. Auch wenn die Welt voller
Geräusche ist und man sich erst wieder an diese gewöhnen
muss, man fühlt sich nicht allein und kann am Leben der
Gemeinschaft teilnehmen. Mit der Luftballonaktion haben wir
ein Zeichen gesetzt.
Sigrid Jacobs, Hörbiko-Neubrandenburg, Pawlowstr. 12,
17036 Neubrandenburg
Neustadt/Weinstraße

Gleichzeitig mit dem CI-Tag fand der Rheinland-Pfalz-Tag
vom 11. bis 13. Juni statt. 400.000 Besucher kamen! Für die
67 Selbsthilfegruppen wurden Zelte aufgestellt, die aber ein
Sturm zerstörte. Neue Zelte wurden gekauft und
fleißige
Helfer erstellten die SHG-Meile. Viele Interessierte kamen
an unseren CI-Stand. Um 17 Uhr wurde der Rheinland-Pfalz-Tag
durch Ministerin Malu Dreyer und Roswitha Beck, Gattin des
Landesvaters Kurt Beck, eröffnet. Luftballons mit der
Aufschrift ‘Taub und trotzdem hören!’ wurden verteilt, die
nach der Eröffnungsrede in den Himmel geschickt wurden – ein
herrlicher Anblick und eine tolle Werbung. Die Ministerin
besuchte die SHG-Stände und hatte ein offenes Ohr für uns.
Das CI war ihr bekannt, was mich freute. Am offiziellen
CI-Tag war schönes Wetter und tolle Stimmung belohnte unsere
Bemühungen. Lindenstraßen-Fans freuten sich über die
Schirmherrin Andrea Spatzek (alias Gabi Zenker) auf unseren
Plakaten. Mit dem Glockenschlag der Stiftskirche wurden
viele Ballons gestartet. Über die Ballons freuten sich
besonders die Lebenshilfe-Kinder, die für tolle Musik und
Unterhaltung sorgten. Der Stand der Gehörlosen war in
unserer Nähe platziert. Einige informierten
sich sehr
intensiv über das CI. Neue Kontakte wurden geknüpft und
Einladungen zu künftigen Veranstaltungen ausgetauscht. Auf
der Bühne war auch das Gehörlosentheater ‘Barbie’ aktiv.
Ministerpräsident Kurt Beck kam an jeden SHG-Stand und
spendete jeder Gruppe € 10, die wir gleich für Kaffee und
Kuchen verwendeten. Er hörte sich die Sorgen und Nöten der
SHGs an.
Ich sprach ihn wegen des geplanten CI-Zentrums im
PIH Frankenthal an,
er will sich mit diesem Thema befassen!
Mit einem gewaltigen Feuerwerk ging auch der erlebnisreiche
Sonntag zu Ende. Es war ein sehr großes und gelungenes
Ereignis. ‘Wir verschaffen uns Gehör’ – das ist uns
gelungen!
Wir freuen uns schon auf den 6. CI-Tag.
An dieser Stelle darf nicht versäumt werden, allen
Helfern, Irena aus Moskau, Peter, Claudia, Ralf, Klaus,
Ursula, Robert und Ditmar für ihre Hilfe zu danken.
Besonders den Initiatoren und Organisatoren sowie den Firmen
Cochlear und MED-EL für ihre Arbeit, Hilfe und
Unterstützung ein herzliches Dankeschön.
Gisela Mathä, 67434 Neustadt, Bergsteinstr. 60
Nürnberg

Das Berufsbildungswerk für Hörgeschädigte Nürnberg nutzte
die Gelegenheit, sich mit einem Stand vorzustellen und über
die eigenen Hilfsangebote speziell auch für CI-Träger zu
informieren. Das BBW Nürnberg bildet seit über 30 Jahren
hörgeschädigte Jugendliche in verschiedenen Berufszweigen
aus und hat seit über 20 Jahren auch Erfahrung in der
beruflichen Ausbildung von CI-Trägern.
Die guten
Vermittlungsquoten nach der Ausbildung beweisen, dass das
BBW fundiert und mit dem nötigen Know-how ausbilden und die
erforderlichen Unterstützungsleistungen anbieten kann, um
die Jugendlichen erfolgreich in
den Arbeitsmarkt zu
integrieren.
Walter Miller, Sozialpädagoge im BBW Nürnberg,
Pommernstr. 25,
90451 Nürnberg
Öhringen

Unsere SHG war im örtlichen Einkaufzentrum aktiv, vom
Ö-Center bekamen
wir eine Bierzeltgarnitur. Hörgeräte
Langer bot Hörtests an. Auf Grund des Zeitungsartikels
in der Hohenloher Zeitung kamen viele Interessierte.
Wir waren fast ununterbrochen gefordert. Zwei unserer
jüngsten Mitglieder, fünf und acht Jahre, waren sehr aktiv,
ebenso die Helfer an der Gasflasche. Gut, dass uns
die
Würzburger SHG unterstützte. Wieder fiel auf, dass das CI
immer
bekannter wird, doch es gab viele Fragen zur Funktion. Daher
ist es wichtig, dass Selbstbetroffene ihre Erfahrungen
weitergeben, um Zweifel oder Unsicherheiten auszuräumen. Um
12 Uhr stiegen die Ballon stiegen gen Himmel. Leider setzte
dann leichter Regen ein. Da unsere Gasflasche leer war,
beendeten wir die Aktion
Nachmittags trafen wir uns mit der Würzburger SHG im
Forellenparadies Frohnfalls. So können wir von einem
gelungenen CI-Tag ausgehen – mit Freude und viel Spaß.
Eveline Schiemann, CI-SHG Hohenlohe, Berliner Str. 28,
74613 Öhringen
Potsdam

Die GIH-Potsdam e.V. wählte für ihren Beitrag zum 5.
CI-Tag den Kunst- und Delikatessenmarkt am Nauener Tor in
Potsdam, der nicht nur von Einheimischen frequentiert wird,
sondern auch als Touristenmagnet gilt. Von 08:30 bis 16:00
Uhr boten wir an unserem Stand reichhaltiges
CI-Info-Material über das CI an. Sehr begehrt waren die
Luftballons mit den Gewinnkärtchen.
Ein böiger Wind sorgte
nicht nur für einen guten Flug der Ballons, sondern fegte
leider auch immer wieder unsere Infomaterialien vom Tisch,
was wiederum die Aufmerksam der Passanten für unser Anliegen
erregte. Trotz der Konkurrenz mehrerer Großveranstaltungen
in Potsdam und Berlin war der Markt gut
besucht und es kamen
etliche Interessenten an unseren Stand, um sich über die
Versorgung mit CI zu informieren.
Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die
Mitarbeiterinnen des Hörtherapie-Zentrums Potsdam und der
CI-SHG Berlin war unsere Aktion ein voller Erfolg. Ein
großes Dankeschön geht an Sabine Hüning, Betreiberin des
Kunst- und Delikatessenmarktes, die zugunsten unserer Arbeit
auf die Standmiete verzichtete.
Maryanne Becker, Ketziner Weg 3, 13589 Berlin
Straubing

Nicht nur wegen des CI-Tages wurden in Straubing viele
Luftballons in den Himmel geschickt, sondern auch anlässlich
der Eröffnung des Bayerischen CICs. Prof. Dr. Jürgen Strutz,
Uni-HNO-Klinik Regensburg, Prof. Dr. Peter Kummer, Leiter
Phoniatrie und Pädaudiologie, und die Mitarbeiter des BCIC
hatten zu einer wissenschaftlichen Tagung nach Straubing
eingeladen. Die Teilnehmer konnten die modernen
Räumlichkeiten und die Menschen, die dort und in Regensburg
tätig sind, kennenlernen. Wie Prof. Strutz sagte, fällt die
Eröffnung des neuen BCIC in eine hoch interessante Zeit, in
der wir neue Methodenentwicklungen des CIs erleben und mit
gestalten. Die Integration der Hörgeschädigten erfordert
zunehmend nicht nur eine individuelle Optimierung der
Hörfähigkeit mit den Möglichkeiten modernster Hörgeräte- und
CI-Technik, sondern auch, die Rehabilitation den
individuellen kommunikativen und psychosozialen Bedürfnissen
des Patienten anzupassen. Prof. Strutz stellte
die
CI-Nutzung bei einseitiger Taubheit vor. Prof. Kummer
referierte zu ‘Wann Hörgerät, wann CI?’, Dr. Thomas Steffens
über das Hybrid-CI als neue Chance bei Tieftonrestgehör. Eva
Gasch, Therapeutische Leiterin des BCIC, und Marissa Vogel,
Leiterin der Pädagogisch-Audiologischen Beratungsstelle,
gaben Einblicke in ihre Arbeit. Fritz Geisperger, Direktor
des Instituts, stellte in einer Führung die neue Einrichtung
vor. Neue Kontakte konnten geknüpft und alte Bekanntschaften
aufgefrischt, Rat und Informationen eingeholt werden – ganz
im Sinne eines gelungenen 5. Deutschen CI-Tages.
Eva Gasch, BCIC
Foto: Melanie Bäumel, Straubinger Tageblatt
Stuttgart

Der Tag der offenen Tür - Beitrag zum CI-Tag - im
Katharinenhospital war für
uns ein Anlass, unseren Infostand
dieser Aktion anzugliedern und gewährte uns Platz im Foyer.
In unseren Poloshirts waren Andrea und ich schon eine
Augenweide und hoben uns neben den Ständen des
Schwerhörigenvereins Stuttgart und anderen rein optisch ab.
Die Klinik bot Hörtests an und es wurden Filme über das CI
gezeigt. Durch unseren eingangsnahen Standort kam es immer
wieder zu Beratungsgesprächen und wir konnten den Leuten Mut
machen. Doch nicht jeder interessierte sich für uns,
Schwerhörigkeit bzw. Taubheit ist nach wie vor ein
Tabuthema! Punkt 12 Uhr starteten 200 Luftballons gen
Himmel. Viele fleißige Helfer waren vertreten – eine gute
Gelegenheit zum Kennenlernen!
Sonja Ohligmacher, Wiesenäckerstr. 34, 70619 Stuttgart
Stuttgart

Die Landeshauptstadt lud vom 12. bis 18. Juni zur
Hörkampagne ‘... pscht -
hör mal her! ’ ein,
die mit einem Tag der offenen Tür im Klinikum Stuttgart
begann. Die Schirmherrschaft hatte Oberbürgermeister Dr.
Wolfgang Schuster, organisiert wurde die Kampagne
von der
Kommunikationsabteilung Stuttgart. Warum hören? Wie kann ich
mein Gehör erhalten? Antworten darauf gab es beim ‘Markt des
Hörens’ am 15. und 16. Juni an vielen Ständen im Rathaus.
Mit HNO-Ärzten, Hörgeräteakustikern, Betroffenen, Verbänden
und anderen Experten konnte man ins Gespräch kommen.
Vorträge, eine Podiumsdiskussion und Mitmachaktionen
vermittelten, warum es so wichtig ist, auf sein Gehör zu
achten. Auch der CIV-BaWü war
mit seinem Stand dabei. Viele
Interessierte konnte mit Beratung und Informationen rund um
das CI weitergeholfen werden. Um Jugendlichen bewusst zu
machen, wo die Toleranzgrenze von 80 Dezibel liegt, wurde am
Stand des Landesgesundheitsamts die Lautstärke von
MP3-Playern gemessen, wobei es ein Gerät auf 111 Dezibel
brachte. Beim Schreitest des Amt für Umweltschutz erreichte
ein Gymnasium mit 115,2 Dezibel die Lautstärke eines
Presslufthammers.
Johannes Schweiger, Bert-Brecht-Str. 9, 77855 Achern
Tübingen

Unter dem Motto ‘Bewegtes Hören’ veranstaltete das CCIC
Tübingen am 12. Juni 2010 – 5. CI-Tag – einen gut besuchten
Patiententag für große und kleine Leute mit und ohne CI. Im
Rahmen unserer Workshop-Angebote ‘Afro-cubanisches Trommeln’
sowie „Hören in Bewegung" konnten die Teilnehmer Rhythmus
und Musik mit allen Sinnen erleben. Unsere CI-Kinder gingen
mit
der „Neugierigen kleinen Hexe" auf eine musikalische
Entdeckungsreise. Unsere Patienten haben an diesem Tag die
Klinik als einen Ort der Freude und des Lachens erlebt –
eine kostbare Erfahrung! Die große Begeisterung der
Teilnehmer nehmen wir gerne zum Anlass, um weitere
musikalische Angebote am CCIC Tübingen zu planen.
Das Tübinger CI-Team, Dr. Christiane Koitschev,
Comprehensive Cochlear Implant Centrum (CCIC) der Univ.
HNO-Klinik Tübingen, Elfriede-Aulhornstr. 5, 72076 Tübingen
Überlingen

Mit Ständen waren präsent: die ‘Seelauscher’, SHG für
Eltern von CI-Kindern, das BBZ Stegen/Singen und Horst
Böttcher, Akustiker mit CI-Kompetenz aus Konstanz. Als die
Luftballons aufgeblasen wurden, die um 12 Uhr starten
sollten, kam keiner mehr an uns vorbei. Viele, die ‘nur’ am
Gewinnspiel teilnehmen wollten, warfen einen Blick auf
unsere Infos. Es zeigte sich,
dass es kaum jemanden gibt,
der keinen kennt, der hörbehindert ist.
Es kamen auch
Urlauber aus Niedersachen oder Rheinland Pfalz, denen wir
die Schnecke gaben. Neben den Luftballonbündeln bekam ein
Mädchen mit CI die Aufmerksamkeit: Es spielte am Stand
Harfe. Toll! Ein weiteres Highlight
war dann das Segelboot
auf dem Wasser: Das Segel trug den Slogan des CI-Tages:
Taub und trotzdem hören! Das Boot kurvte vor der
Promenade.
Um 12 Uhr war es ein spektakulärer Anblick, all
die Luftballons gen Himmel fliegen zu sehen. Der diesjährige
CI-Tag hat sich wieder gelohnt, mit den drei Gruppen hat es
Spaß gemacht.
Erika Classen, Sonnenberg 3, 88662 Überlingen
Überlingen

Die Beratungsstelle für hörgeschädigte Kinder Hegau/Bodensee
nahm gemeinsam mit den ‘Seelauschern’ (Elternverein
Bodensee-Oberschwaben),
der CI-SHG Bodensee/Oberschwaben und
dem Pädakustiker Böttcher von
‘Das Ohr’ am CI-Tag in
Überlingen am Bodensee teil. Die Außenstelle des BBZ
Stegen/Singen eröffnet wohnortnahe Bildungsmöglichkeiten für
hörgeschädigte Kinder innerhalb der Frühpädagogik, inklusive
Bildungsangebote für Schulkinder an Regelschulen (mit
Hörgerät und/oder CI) und betreut einzelintegrierte
hörgeschädigte Schüler durch den Sonderpädagogischen Dienst.
Ein weiteres kostenloses Angebot ist die Pädagogische
Audiologie. Die ‘Seelauscher’ segelten unter dem Motto des
Tages Richtung Seemitte, um auch dort Luftballons steigen zu
lassen.
Gaiser
Überlingen am Bodensee

Gemeinsam starteten die Seelauscher, die CI-SHG
Bodensee-Oberschwaben, die Beratungsstelle des BBZ -Stegen
und ‘Das Ohr’, Konstanz, über 300 Ballons von Land und vom
Wasser. Das Segelboot kreuzte mit der Botschaft ‘Taub und
trotzdem hören’ im Hafen.
Die sieben CIs an Bord blieben alle trocken. Die ‘Seelauscher’-Waffeln
schmeckten den ganzen Tag fantastisch und die schön
geschminkten und beglitzerten Kinder belebten den
Augustiner-Platz in der Innenstadt von Konstanz. Die
Besucher und Gäste konnten kostenlose Hörtests im ‘Hörmobil’
machen lassen und alles über die CI-Technik erfahren,
oder einfach nur unter den Pavillons und Sonnenschirmen kurz
Schatten tanken.
Ein gut gelauntes Team von der Beratungsstelle für
Hörgeschädigte hatte für Fragen der Passanten, die Besucher
und für die Eltern immer ein offenes Ohr; man konnte von
diesem Tag auch den einen oder anderen ‘Schultip’ mitnehmen.
Soviel geballte Kompetenz auf einem Fleck ist für Eltern
etwas ganz Wichtiges. Am Konstanzer CI-Tag haben wir stolze und selbstbewusste
hörgeschädigte Kinder beobachten können - Eltern in lockere
Gespräche vertieft mit unseren Gästen Direktor Jacobs vom
BBZ Stegen, Schulamtsdirektor Milles vom Schulamt Konstanz
und Prof. Löhle von der HNO-Klinik Freiburg – erstaunte
Passanten, die mehr übers ‘elektrische’ Hören wissen wollten
– Logopäden,
die sich in unser Netzwerk einklinken konnten
und Adressen getauscht haben - bei einem CI-Kind konnte
gleich ein technisches Problem behoben werden –
der
italienische Eisverkäufer an der Ecke und die Blumenfrau am
Platz,
die uns zu diesem Tag Eis und Blumen für die Kinder
fast geschenkt haben. Diese schönen Momente und
Begebenheiten sind für uns wichtig und ein Erfolg.
Auch die aktive Mithilfe zum Gelingen dieses Tages von
Eltern gut hörender Kinder, die gemeinsam mit unseren
hörgeschädigten Kindern in die integrative Außenklasse
gehen, zeigt deutlich, dass hier die Integration gelebt
wird.
Es ist wieder ein kleiner Stein weggeräumt, von den
vielen, die noch auf dem Weg unserer hörgeschädigten Kinder
liegen.
Regina Kolb und Dörte Graf, ‘Seelauscher’
Förderverein Eltern und Freunde hörgeschädigter Kinder u.
Jugendlicher Bodensee-Oberschwaben e.V., Im Herrlingen 14,
78476 Allensbach
Ulm

Auch die Ulmer und Allgäuer SHGs waren zusammen in der
Innenstadt Ulm
mit dabei. Erst wollte uns der Wettergott den
Tag verderben, doch dann hatte
er schönes Wetter beschert.
Der Infostand war in der Hauptgeschäftsstraße gut
platziert und die Plakate schon von weitem zu sehen. Da
hatten unsere SHG-Leiter Ingrid, Josef, Hannes und alle
Helfer gut geplant. Dr. Eva Goldberg-Bockhorn,
HNO-Uni-Klinik Ulm, war mit am Stand und hat mit
Interessierten gesprochen. Wir hatten auch ein Glücksrad,
was natürlich Kinder anzog, da es kleine Gewinne gab. Am
liebsten wollten sie Luftballons. Nicht zum Aufsteigen
lassen, sondern am Handgelenk. Bald sah man überall unsere
grünen Luftballons.
Um 12 Uhr haben wir die Luftballons dann steigen lassen.
Bis zum Nachmittag haben wir noch mit Leuten gesprochen, die
sich gerne näher informieren und Infomaterial zum Lesen
wollten. Nach dem Standabbau haben wir den Tag noch
gemütlich in einem Biergarten ausklingen lassen. Das
Resümee: Es war ein guter Tag.
Irmgard Klawon, Auslaufwerkstr. 2 A, 89257 Illertissen
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