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5. CI-Tag: Berichte

Rückblick aller CI-Tage


Deutsche Cochlear Implant

Gesellschaft e.V.

 

 
Berichte vom 5. Deutschen CI-Tag - 12. Juni 2010
Cochlea-Implantat: Wir verschaffen uns Gehör!

Liebe CI-Tag-Akteure!
Von zahlreichen CI-Tag-Aktionen aus vielen Orten Deutschlands können wir berichten. Herzlichen Dank an alle Autoren und Fotografen!

DCIG und Redaktion Schnecke

Foto oben: Matthias Georgi, Heidelberg
 

Bremen

Deutscher CI-Tag 2010 in Bremen

Das CI-Team Bremen mit Dr. phil. Uta Lürßen, Professor Dr. Di Martino,
Dr. Susanne Rotermund und Teilnehmern der CI-Gruppe organisierten am
5. CI-Tag erfolgreich einen klinikinternen Infostand zur CI-Versorgung.
Die CI-versorgende Klinik in Bremen, das Evangelische Diakonie-Krankenhaus, feierte ebenfalls am 12. Juni einen Tag der offenen Tür, an dem wir uns auf der HNO-Station mit unserer Aktion beteiligten. Das Infomaterial der DCIG lag aus, Teilnehmer der CI-Gruppe Bremen luden Besucher zu Gesprächen rund um das Thema ‘Hören und CI-Versorgung’ ein, ein Maltisch für Kinder wurde organisiert und an einem bereitgestellten modellhaften OP-Tisch konnten Besucher ihre Fingerfertigkeit an einem winzigen Ohr-Modell im wahrsten Sinne des Wortes unter die Lupe nehmen.

Dr. phil. Uta Lürßen, Auf der Hohwisch 52, 28207 Bremen
 

Buckow-Lichterfelde

Deutscher CI-Tag 2010 in Buckow-Lichterfelde

Diesmal bauten wir unseren Infostand bei der Landpartie der Bildungs-
einrichtung Buckow-Lichterfelde e.V. auf, die schon in langer Tradition auch hörgeschädigte Jugendliche auf die berufliche Ausbildung vorbereitet. Sehr viele Absolventen der Eberswalder Hörgeschädigtenklassen haben dort in den
letzten Jahrzehnten erfolgreich ihre Berufsausbildung absolviert. Auch in
diesem Jahr unterstützten uns ehemalige Schüler und ehemalige Pädagogen bei der Standbetreuung. Jana hatte erst dieses Jahr mit 33 Jahren zwei CIs bekommen und ging mit den Ballons auf die Besucher zu, um sie anzusprechen. Um 12 Uhr konnten wir nach einem Interview mit dem Sprecher der Einrichtung, Marco Grensing, Aufmerksamkeit durch die Ballonaktion gewinnen. Gut besucht war auch unser Kindermaltisch mit den Schnecken
zum Ausmalen. Durch viele Gespräche erreichten wir viele Besucher, die noch nie von CIs gehört hatten. Wir sind schon gespannt, welcher Standort uns nächstes Jahr erwartet…

Elke Bode und Anita Hänel, Sonderpädagog. Förder- und Beratungsstelle, Wildparkstr. 1, 16225 Eberswalde
 

Dresden
 

Am 12. Juni war es wieder so weit wir feierten den 5. Deutschen CI-Tag in Dresden. Zum ersten Mal fand dieser in Skopis Elbgarten in Coswig statt.
In Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe Dresden, der Familie Skopi, dem Verein zur Förderung der lautsprachlichen Kommunikationsfähigkeit hörgeschädigter Kinder e.V. und vielen fleißigen Helfern wurde ein großes Sommerfest ermöglicht. Die Resonanz der kleinen und großen Patienten,
sowie der Angehörigen war groß. Bei Sonnenschein und guter Laune wurde
das Fest zum Kennenlernen anderer CI-Träger, Treffen alter Bekannter und
zum vielseitigen Austausch genutzt. 
Für das Rahmenprogramm sorgten neben, der musikalischen Untermalung durch das Trio Mürbe & Müller, die Improvisationstheatergruppe ‘Freie Spielkultur’ und eine Tanzshow mit Kindern der Tanzschule ‘Nebel’. Daneben gab es vor allem für die kleinen Besucher viel zu erleben. Die Feuerwehr zeigte Löscheinsätze, beantwortete Fragen und ermöglichte den Ausblick aus luftiger Höhe. Auch eine Hüpfburg und ein Spielmobil mit Kinderschminken fanden großen Anklang. Höhepunkt des Tages war das deutschlandweite Steigenlassen der Luftballons um Punkt 12 Uhr. Hunderte Ballons stiegen zum Himmel, um möglichst viele Menschen auf das Cochlea-Implantat aufmerksam zu machen. Wir möchten allen Helfern nochmals für ihre Mithilfe und Mühe danken und hoffen auf ein ebenso gelungenes Fest im nächsten Jahr.
 

Bernd Hartmann, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden
 

Erlangen

Deutscher CI-Tag 2010 in Erlangen

Vormittags eine Fortbildung für Therapeuten und Erzieher, die täglich mit CI-versorgten Kindern arbeiten – nachmittags ein Sommerfest für Patienten, Angehörige und alle Interessierten: Anlässlich des 5. CI-Tages kamen rund
150 Besucher zum Tag der offenen Tür ins CICERO, um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Das CICERO-Team und verschiedene Einrichtungen informierten über Medizin, Technik und Therapie bei CIs. Für gute Laune bei
den jungen CI-Trägern sorgten eine Hüpfburg, Percussion-Rhythmen, Clowns und der Luftballonwettbewerb. „Unser Ziel ist es, auf die Problematik von gehörlosen Menschen aufmerksam zu machen und die Öffentlichkeit weiter für das Thema zu sensibilisieren".

Prof. Dr. Dr. Ulrich Hoppe, Waldstr. 1, 91054 Erlangen
 

Essen

Deutscher CI-Tag 2010 in Essen

Der diesjährige Tag der Begegnung hat in der Kulturhauptstadt Ruhr 2010 am 27. Juni 2010 in Essen rund um den Grugapark stattgefunden. Unsere Teilnahme fand im Rahmen des 5. CI-Tages statt. Es wurde mit 50.000 Besuchern gerechnet. Wir, die CI-Gruppen aus Hamm und dem Ruhrgebiet Nord, waren mit einem Stand vor Ort. Neben Infos konnten die Besucher bei
uns auch Kaffee, Waffeln und Würstchen bekommen. Auch die Fußballfans kamen nicht zu kurz, denn auf einer Leinwand wurde das WM-Spiel Deutschland : England übertragen. Trotz der Hitze haben wir alle lange ausgehalten.
Kirsten Davids, Am Striebruch 36, 40668 Meerbusch
 

Essen

Deutscher CI-Tag 2010 in Essen

Am 12. Juni 2010 fand im CIC Ruhr ein Elternworkshop mit Gisela Batliner, Klinische Linguistin und Hörgeschädigtenpädagogin, München, zum Thema ‘Hörgeschädigte Kinder spielerisch fördern’ statt. Dabei konnten die Eltern viele Möglichkeiten zur spielerischen Förderung ihres Kindes kennenlernen. Besondere Schwerpunkte lagen auf den Bereichen ‘Malen, Basteln, Kneten, Sandspiele’ und ‘Rollenspiele (Kaufladen, Kochen)’. Anschaulich und praxisnah wurde auch anhand von Videobeispielen gezeigt, wie die Eltern die Spielideen und Interessen Ihres Kindes für die frühe Hör- und Sprachförderung nutzen können. Während des Vortrags boten die Mitarbeiter des CIC Ruhr für die Kinder ein buntes Programm an. Mit dabei war wieder ein Zauberer, der die Kinder vor allem durch das Hervorzaubern von Überraschungseiern beeindruckte. So manches Kind versuchte sich begeistert als Zauberassistent. Aber auch die Herstellung von bunten Perlenketten fand großen Anklang.
An Infoständen wurde über CIs verschiedener Hersteller informiert. Traditionell fand im Anschluss an den Elternvortrag die deutschlandweite Luftballonaktion statt.
Wir bedanken uns recht herzlich bei der Referentin Gisela Batliner und dem Zauberer Herr Kaiser für den spannenden Vortrag und die gelungene Zaubershow sowie bei folgenden Firmen für ihre freundliche Unterstützung: Cochlear, MED EL, Advanced Bionics, Lindegas, Audioservice

Janine Sauer-Crepulja, CIC Ruhr , Plümers Kamp 10, 45276 Essen


Frankfurt am Main

Deutscher CI-Tag 2010 in Frankfurt

Am 12. Juni trafen wir von der Frankfurter CI-SHG im Stadtzentrum ein. Wolfgang Kaiser brachte alles, was für den Aufbau des Pavillons. Keine Windböe konnte den Pavillon umreißen – dank schwerer Gewichtet! Infos wurden sortiert, ‘Give-Aways’ ausgelegt, sowie eine Demo-CD über die Funktionsweise des CIs, welche über Laptop präsentiert wurde.
Frau Schneider, Hörakustik Geers, brachte u.a. bunte Ohrstöpsel und wir organisierten Hörtests. Ca. zwölf Passanten ließen einen Test machen, vier davon benötigten sicher ein Hörgerät. Jugendliche konnten am Lärmometer ihre Hörgewohnheiten am MP-3-Player testen. 85 dB waren für sie gerade angenehm – was als hörschädigend eingestuft werden muss! Wir klärten sie darüber auf und gaben bunte Ohrstöpsel mit. Viele Passanten klärten wir über das CI auf. Auch Fachpersonal der HNO-Uni-Klinik Frankfurt war präsent und führte Beratungen durch. Wir CI-Träger stellten wieder fest, wie erstaunt die Passanten waren, wie gut wir mit CI hören! Um 12 Uhr ließen wir die Luftballons steigen – mit Glockengeläut vom Dom und der Paulskirche fast eine festliche Stimmung! Auch Petrus meinte es bis auf einige Regentropfen gut mit uns.
W. Kaiser hatte einen guten Standort gewählt – er wird wohl unser Stammplatz für kommende Aktionen werden.

Ingrid Kratz, Fuchstanzstr. 1, 65795 Hattersheim
 

Freiburg
 

Deutscher CI-Tag 2010 in Freiburg

Im Rahmen des 5. CI-Tages haben Prof. Dr. Roland Laszig, HNO-Uniklinik Freiburg, und Ann-Kathrin Rauch, CI-Trägerin, Medizinstudentin und ‘Cochlear-Graeme-Clark’-Stipendiatin, am 12. Juni dem CI Gehör verschafft. In der SWR-Sendung Menschen der Woche, die von Frank Elstner moderiert wird, sprachen Prof. Laszig und A.-K. Rauch über Chancen und Möglichkeiten, die hochgradig Hörgeschädigten durch eine CI-Versorgung erwachsen können. Am 1. Juli war der Freiburger Professor zusammen mit Sebastian Spreizer aus Freiburg, CI-Träger und Student der Neurobiologie, in der Großen Show der Naturwunder zu sehen. Frank Elstner und Ranga Yogeshwar – unterstützt durch Prof. Laszig und S. Spreizer – brachten an diesem Abend zur besten Sendezeit das ‘Medizinwunder’ einem Millionenpublikum näher.

Michael Loskarn, Hanna Hermann, Foto: Klaus Schultes
 

Freiburg

Deutscher CI-Tag 2010 in Freiburg

Den 5. Deutschen CI-Tag nutzten wir – das Team vom „Implant Centrum
Freiburg (ICF)“ zusammen mit unserem Förderverein „Taube Kinder lernen
hören“ – um an einem Stand in der Freiburger Fußgängerzone über die
Möglichkeit einer CI-Versorgung aufzuklären. Dank der bunten Gestaltung mit
Luftballons, Geräuschmemories, Bildern, Ohrmodellen und vielem anderen
wurde der Stand zu einem Anziehungspunkt, an dem sich Passanten über
Hörstörungen und das CI informierten.
Es kam zu intensiven Beratungen und Diskussionen. Viele junge Interessenten
kamen auf uns zu und überraschten mit reichen Kenntnissen über das Hören
und einem großen Interesse an den technischen Möglichkeiten bei Hör-
störungen. Besonders begeistert zeigten sie sich davon, einmal ein Demo-CI
in der Hand zu halten und anhand dessen die Funktionsweise erklärt zu
bekommen.
So konnten wir dazu beitragen, an diesem intensiven interessanten Tag das CI
bei einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen – und manch einer ging
sichtlich bereichert von dannen…

Ursula Frey-Pietsch, Logopädin, Dipl. Heilpädagogin (univ.), Universitätsklinikum Freiburg, Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde Sektion Cochlear Implant Elsässer Straße 2n, 79110 Freiburg
 

Gotha

Deutscher CI-Tag 2010 in Gotha

Fanfarenzug, Flohmarkt, Dudelsackspieler, Tombola und viele Infostände gab es auf dem Gothaer Neumarkt am 21. Tag der Begegnung, dem 15. Selbsthilfetag und dem 5. CI-Tag in Thüringen. Wir informierten über ‘Hörbehinderung’, ‘Hörgeräte’, ‘Induktion’ und ‘CI’. Ideal war, dass neben uns der Infostand des Hörgerätegeschäftes hörsinn war. Gemeinsam konnten wir umfassend beraten und auch untereinander Erfahrungen austauschen bzw. Kontakte knüpfen.
Neu an unserem Infostand war, dass jeder, der wollte/konnte, induktiv hören
und verstehen konnte. Hörende ‘erlebten’ das induktive Verstehen mittels Kopfhörer. Das neue Gerät, Loop genannt, empfehlen wir nun weiter – für kleine Gesprächsrunden und vor allem am Tresen in Apotheken, Arztpraxen etc.
Es ist unkomplizierter anzuwenden als eine Ringleitung, kann überall hin mitgenommen werden und ist preisgünstig. Wir bedanken uns bei allen Helfern und Organisatoren des Tages.

Elke Beck, Brühl 33, 99192 Gamstädt-Kleinrettbach
 

Güstrow

Deutscher CI-Tag 2010 in Güstrow   Deutscher CI-Tag 2010 in Güstrow

Das CIC ‘Ernst Lehnhardt’ MV lud anlässlich des CI-Tages zum Tag der offenen Tür ein. Viele Patienten, Kinder, Eltern und Interessierte kamen. Gemeinsam mit der Volkssolidarität Mecklenburg-Mitte wurde gleichzeitig das Stadtteilfest in Güstrow-Bauhof gefeiert. Die Veranstaltung eröffneten Frau Schäfer, stellv. Geschäftsführerin der Volkssolidarität Mecklenburg- Mitte, und Juliane Oehlwein, Therapeutische Leiterin des CIC. Das CIC-Team bot Therapiesequenzen an, um Einblicke in den Ablauf der Therapiestunden zu geben, dabei konnte man Geräuschen lauschen und den Tastsinn erproben.
Mit Interesse wurde die CI-Anpassung verfolgt, veranschaulicht von Dr. Uwe Sievert. Die med. Aspekte der CI-Versorgung klärte Dr. Gabriele Witt, HNO-Oberärztin der Uniklinik Rostock. Erfahrungen wurden ausgetauscht und viele Fragen gestellt. Patienten sprachen mit Gästen über ihr Leben mit CI. Detailiertes Anschauungsmaterial informierte über verschiedene Sprachprozessoren, ein Film erläuterte die Funktionsweise des CIs. Für die Kleinsten gab es Spiel, Spaß und Kinderschminken, im Außenbereich konnten sie sich sportlich betätigen. Höhepunkt des Tages war um 12 Uhr die Luftballonaktion, eifrig wurden Karten ausgefüllt und an die Ballons geknotet. Bei leichtem Wind stiegen sie in die Höhe, vielleicht schaffte ja einer den weitesten Weg. Es zeigte sich, dass die Resonanz jedes Jahr größer wird.
Marika Körn, CIC M-V, Thünenweg 31, 18273 Güstrow, Fotos Carsten Ehrt
 

Hagen

Deutscher CI-Tag 2010 in Hagen

Der Infostand des CIC Südwestfalen zum 5. Deutschen CI-Tag 2010 stand in diesem Jahr in der Fußgängerzone der Innenstadt. Bei selbst gebackenem Kuchen, vor Infomaterialien und einem Demo-CI ‘zum Anfassen’ fanden sich einige Hörgeräte-Träger sowie Angehörige von Hörgeschädigten und Interessierte zusammen. Diskutiert und informiert wurde über CI-Technik, die Möglichkeiten und auch Grenzen, die Veränderung des Lebens durch CI und alle weiteren Themen um Hörstörung/Hörverlust und Implantat-Versorgung.

Andrea Breinhild-Olsen, CIC Südwestfalen, Bergstr. 56, 58095 Hagen


Halberstadt

Deutscher CI-Tag 2010 in Halberstadt

Im Rahmen des 5. Deutschen CI-Tages 2010 fand am Wochenende zuvor in Halberstadt das 2. Interdisziplinäre Cochlea Implantat-Meeting statt. In diesem Jahr lag das Hauptaugenmerk auf der Problematik der Cochlea Implantat-Versorgung älterer Menschen. Die Resonanz auf diese Veranstaltung war, wie bereits im Vorjahr, sehr groß. Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen Professionen rund um die CI-Versorgung. So konnten wir neben Medizinern, Logopäden, Sprechwissenschaftlern und Audiologen auch Hörbehinderten-Pädagogen, Gerontopsychiater und CI-Träger begrüßen. Neben einem wissenschaftlichen Teil mit Vorträgen rund um die CI-Versorgung älterer Menschen von 12 geladenen Referenten wurde auch eine CI-Operation live aus dem OP übertragen. Außerdem wurden die Teilnehmer zur Eröffnung mit einem kleinen kulturellen Programm der Kinder des Landesbildungszentrums Halberstadts unter dem Titel „Alle mal lachen" unterhalten. Zur Überraschung der anwesenden Gäste wurde im weiteren Programmverlauf der Herbert Grönemeyer-Song „Sie mag Musik nur wenn sie laut ist" von einem CI-Träger
in deutscher Gebärdensprache ausdrucksvoll interpretiert.
Reges Interesse bestand auch am Informationsstand mit Material der Deutschen Cochlea Implantat-Gesellschaft.
Auch im nächsten Jahr wird in Halberstadt das Cochlea Implantat-Meeting im Rahmen des CI-Tages veranstaltet werden.

OA Dr. med. J. Langer, AMEOS-Klinkum - Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Gleimstr. 5, 38820 Halberstadt
 

Hamburg

Deutscher CI-Tag 2010 in Hamburg

Der CIV Nord e.V. und der Bund der Schwerhörigen e.V. hatten für den Infostand die Innenstadt gewählt. Der Beginn der Fußballweltmeisterschaft führte dazu, dass die erste Platzierung an der Mönckebergstraße abgesagt wurde, weil diese für andere Veranstalter benötigt wurde. Matthias Schulz, komm. 1. Vorsitzender des CIVN, bekam einen vergleichbar guten Platz an
der Ecke Kleine Rosenstraße. Zur Info: Das Büro von DCIG/Schnecke befindet sich in der Rosenstraße, der Bezug war hergestellt. Am Geländer zur
U-Bahnstation wurden Ballons platziert, die Stellwand mit dem Slogan ‘Taub und trotzdem hören!’ dazugestellt. Infomaterial und Schnecken lagen aus.
Die Aktiven des CIVN: M. Schulz, Jan, Karen, Lars und Malte Haverland, Eoghan Crefeld, Sigrid Gurk, Juliana Rottluff, des BdS Pascal Thomann,
Bettina Grundmann, 2. Vorsitzender des BdS Peter Drews sowie Franz Hermann, Präsident der DCIG, und ich als Redakteurin von Schnecke/ schnecke-online. Doch allein die Informationen fanden nicht viel Interesse! Perfekt war die Idee, die Plakate auf den Bürgersteig zu kleben – manch einer blieb stehen, um die Infos zumindest zu lesen! Passanten wurden angesprochen, Flyer an die Hand gegeben. Ganz besonders erfolgreich war dabei Malte Haverland (7 J.) mit seinem Strahlen.

Hanna Hermann, Redaktion
 

Hamm

Deutscher CI-Tag 2010 in Hamm

Trotz Regens hat die CI-SHG Hamm die Innenstadt mit ihrem Infostand rund
um das CI bereichert. Dazu zählten die Angebote zum leiblichen Wohl und die zahlreichen Informationsgespräche. Hervorzuheben ist der Besuch einer 75-jährigen Hammer Bürgerin, die nach ihrem ersten Besuch beim 4. CI-Tag nun seit März 2010 erfolgreich mit einem CI versorgt ist. Auf die deutschlandweite Sammelaktion ‘Hörgeräte für Jordanien’ wurde gezielt hingewiesen.

Ronald Stein, Carlo-Mierendorff-Str. 13, 58730 Fröndenberg
 

Kassel

Deutscher CI-Tag 2010 in Kassel

Die SHG hat den 5. CI-Tag und 10. Selbsthilfetag 2010 zusammen mit anderen SHGs in 33 Partyzelten in der Innenstadt gestaltet. Wir hatten uns vorgenommen, über Hörschädigung, CI etc. zu informieren, deshalb gab es bei uns die Möglichkeit, erst das Wissen in einem Hörrätsel zu beweisen, um dann am Glücksrad drehen zu dürfen. So haben sich viele Kinder beteiligt, für die es ein extra Hörrätsel gab, um etwas über ihre Ohren zu erfahren. Auch Erwachsene konnte man so dazu gewinnen, sich mit dem Thema ‘Hörschädigung/Ohren’ auseinanderzusetzen, da das Glücksrad mit seinen Preisen doch sehr lockte. Der Wettergott war auch mit uns, sodass man z.T. dankbar für ein schattiges Zelt war.

HÖRT HER! Ellen Greve, Im Krauthof 8, 34128 Kassel
Veysel Bülbül, Schaumbergstraße 22, 34125 Kassel
 

Kassel

Deutscher CI-Tag 2010 in Kassel

Da unser Infostand in der Stadtmitte 2009 recht erfolgreich war, wollten wir
2010 wieder einen Infostand aufbauen, diesmal hoch oben vor dem Schloss Wilhelmshöhe. Dort flaniert ein Publikum, welches viel Zeit hat und es gibt kaum Störschall wie in der Stadtmitte.. Natürlich kostet dort oben die Standmiete  eine Kleinigkeit.
Um 10 Uhr trafen sich die drei Verantwortlichen, um den Gartenpavillon. Die Kinder spielten mit einer Schüssel bunter Schnecken. Schon bevor der Stand fertig war, erschienen die ersten Leute zur Beratung, die aus der Zeitung von uns erfahren hatten. Es erfolgten einige gute und wichtige Beratungen. Dann trudelten nach und nach Mitglieder unseres Verbandes und unserer SHG ein und mehrere Eltern mit CI Kindern. Es fanden gute Gespräche statt. Leider verdunkelte sich der Himmel mehr und mehr und der große Parkbesucherstrom blieb wegen Sturm und Regen aus.
Natürlich war es dennoch ein sehr erfolgreicher Tag!

Gisela Mätzke, Holtrupper Weg 13, 34434 Borgentreich


Magdeburg

Deutscher CI-Tag 2010 in Magdeburg

Unter dem Motto ‘Schlecht Hören und trotzdem mit dem CI dabei sein’ fand zum zweiten Mal der CI-Tag in der Uni-HNO-Klinik statt. Die Infoveranstaltung erfreute sich wieder vieler Besucher. Ärzte, Therapeuten, Physiker und auch Patienten beantworten Fragen zu Schwerhörigkeit, Hörgeräten und Hörimplantaten, besonders übers CI. Unsere Audiometrie-Assistentin F. Witte schrieb vormittags Hörprüfungen, die gleich ausgewertet wurden. Besucher wurden ausführlich beraten und ggf. Termine für Spezialsprechstunden vereinbart. Im Vortrag von OÄ Dr. Wilma Vorwerk konnten die Besucher vieles über die Grundlagen des normalen und des CI-Hörens lernen. Unser Physiker, Dr. Martin Böckmann-Barthel, beantwortete Fragen zu technischen Details von implantierbaren Hörgeräten, Antje Stützel informierte zur weiteren Therapie und Hörrehabilitation. Unser jüngster CI-Patient begeisterte die Besucher und zeigte, wie Kinder mit CI ganz normal am Leben teilnehmen und sich entwickeln können. Die Uni-HNO-Klinik konnte zeigen, dass sie als eine der führenden CI-Kliniken in den neuen Bundesländern über ein Behandlungskonzept bei Schwerhörigkeit bzw. Taubheit verfügt, das die Patienten mit Interesse aufnehmen. Nach dieser Resonanz freut sich unser CI-Team schon auf das nächste Jahr, um diese Tradition fortzuführen.

A. Weber, CI-Team
 

Mainz

Deutscher CI-Tag 2010 in Mainz

Die Universitätsmedizin Mainz – Klinik für HNO und Kommunikationsstörungen – hatte an diesem Tag zu Vorträgen eingeladen:‘ Zusätzliche Technologien‘
und ‘Drahtlose Übertragungssysteme für CI- und Hörgeräte-Träger’. Susanne Meier, Mutter eines CI-Kindes, referierte über FM-Anlagen. Sie hat eine Checkliste erstellt und erläuterte sehr detailliert FM-Systeme und andere Hilfsmittel. Martin Lützen, Phonak, informierte über die FM-Systeme. Die Vertreter der drei großen CI-Firmen, Immo Ress, Advanced Bionics, Holger Klüser, Cochlear, und Lukas Lehnig, MED-EL, stellten die jeweiligen Anschlussmöglichkeiten ihrer CI-Systeme vor. Zum Schluss berichtete
OÄ Dr. Sabine Nospes über die Kostenübernahmen durch die gesetzlichen Krankenkassen. Bei schwierigen akustischen Bedingungen, wie z.B. Störgeräuschen, oder um Musik angenehmer zu hören, besser zu telefonieren und Sprache besser zu verstehen, sollte deshalb jeder CI-Träger bzw. seine Eltern wissen, welche Geräte an das jeweilige CI angeschlossen werden können. Der neue Vorstand der ‘Kleinen Lauscher’ war mit seinem Stand präsent und führte in der Pause einige interessante Gespräche.

Susanne Schmitt, Marc-Chagall-Str. 36, 55127 Mainz
 

Mainz

Deutscher CI-Tag 2010 in Mainz

An der Universitätsmedizin Mainz luden der Schwerpunkt Kommunikationsstörungen und die HNO-Klinik Patienten, Eltern, Pädagogen, Logopäden und Erzieher zu einer Vortragsveranstaltung zu FM-Systemen und anderen Zusatzgeräten ein. Schließlich ist es einem CI-Patienten nicht in allen Lebenssituationen möglich, ganz normal zu hören. Vor allem in schwierigen akustischen Situationen sind zusätzliche Technologien von großem Vorteil
und deswegen ist es wichtig, hierüber hinformiert zu sein. 86 Teilnehmer interessierten sich für unsere Vorträge, die dieses Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchteten. Frau Susanne Meier, Mutter eines CI-Kindes, erläuterte FM-Systeme und andere Hilfsmittel und konnte vielen Patienten und Eltern wertvolle Hinweise mit auf den Weg geben. Dabei wurde auch deutlich,
dass die Versorgung mit FM-Systemen und anderen Zusatzsystemen eine komplexe Materie ist und für das jeweilige CI-System und die jeweiligen Bedürfnisse des Patienten jeweils eine individuelle Lösung gefunden werden muss. Dies bestätigten auch die anwesenden Pädagogen aller 3 Schulen für Schwerhörige und Gehörlose in Rheinland-Pfalz. Anschließend erfolgten Vorträge von Herrn Lützen von der Firma Phonak und Vertretern der Firmen Advanced Bionics, Cochlear und MED-EL. Den Abschluss bildete ein Vortrag von Frau Oberärztin Dr. med. Sabine Nospes, die über die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen sprach.
In der Veranstaltung wurden die Themen nicht nur theoretisch abgehandelt, sondern auch praktisch ausprobiert. Wir hatten die Teilnehmer aufgefordert,
ihre eigenen FM-Anlagen, FM-Kabel, Kopfhörer oder Monitor-ear-phones mitzubringen, Frau Meier stellte FM-Systeme zum Ausprobieren zur Verfügung und gab viele praktische Tipps.
Am Ende der Veranstaltung hörten wir von allen Experten und Betroffenen,
dass sie wirklich etwas dazu gelernt hätten.

Prof. Dr. Annerose Keilmann
Universitätsmedizin, HNO-Klinik und Poliklinik - Schwerpunkt Kommunikationsstörungen, Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz


Marburg

Deutscher CI-Tag 2010 in Marburg

Unsere Infoveranstaltung fand auf dem Freigelände hinter der HNO-Klinik in Marburg statt. Schwerpunkt war unsere neue CI-Kindergruppe. Die Kinder hatten viel Spaß an Spielen und Aktionen des Spielmobils, das CI wurde für
sie zur Nebensache. Neben einigen Gästen, die unmittelbar vor ihrer CI-Versorgung standen, konnten wir auch frisch versorgten CI-Patienten von unseren Erfahrungen berichten, ihre Fragen beantworten und ihnen Mut machen. Alleine die Beobachtung, wie gut wir Betroffenen mit unserem Handicap umgehen können, hat auf sie positiv gewirkt. Der Wettergott war uns wohl gesonnen, sodass der Ballonwettbewerb starten konnte.

Wolfgang Kutsche, CI-SHG Mittelhessen, Sonnenhang 3, 35094 Lahntal
 

München

Deutscher CI-Tag 2010 in München

Gutes Hören ist Voraussetzung für lautsprachliche Kommunikation. In den letzten Jahren fand eine rasante Entwicklung in der Hörgerätetechnologie und
in der Versorgung mit CIs statt. Gemeinsam luden der BayCIV, die SHGs MuCIs, Bayr. Oberland und JuGru in Zusammenarbeit mit dem Klinikum rechts der Isar zur Infoveranstaltung ein. Regine Zille, bei den MuCIs und im BayCIV aktiv, begrüßte die Teilnehmer und freute sich über Vertreter der Kliniken r .d. Isar, Großhadern und des Kinderzentrums. Sie betonte, wie wichtig das Hören für die Lebensqualität des einzelnen sei. Dr. Stark, Klinikum r. d. Isar, dankte
R. Zille für die Organisation und moderierte die medizinischen Vorträge. Aktionen der SHGs wurden von Christl Vidal begleitet. Die Vorträge fanden mit über 200 beruflich Interessierten, CI-Trägern und Schwerhörigen großes Interesse.

Gerda Großmann, Radeberger Weg 8, 85748 Garching
 

Neubrandenburg

Deutscher CI-Tag 2010 in Neubrandenburg

Das Hörbiko-Neubrandenburg und der DSB-Ortsverein der Schwerhörigen und Ertaubten e.V. haben sich wieder am 5. CI-Tag beteiligt. Durch gute Vorbereitungen, Veröffentlichungen in der örtlichen Presse sowie persönlichen Einladungen von CI-Trägern gelang uns, diesen Tag zu einem Erlebnis zu machen. Mindestens dreißig interessierte Bürger u.a. aus Neubrandenburg, Neustrelitz, Waren, Pasewalk und sogar aus Schwerin hatten sich eingefunden. Mit Dr.-Ing. Alexander Müller, Leiter der Audiologie der HNO-Klinik, Greifswald, hatten wir einen kompetenten Referenten. Mit seinem Fachvortrag ‘Wenn ein Hörgerät nicht mehr helfen kann – Möglichkeiten der modernen Medizintechnik’ informierte er über das CI, wie es funktioniert und wann man sich dazu entscheiden sollte. Auf viel Resonanz stießen die Infos zu Zusatztechniken für das Telefonieren. Betroffene berichteten Alltagserlebnisse mit allen Hemmnissen. Alle bestätigten, dass sie sich wieder für ein CI entscheiden würden. Auch wenn die Welt voller Geräusche ist und man sich erst wieder an diese gewöhnen muss, man fühlt sich nicht allein und kann am Leben der Gemeinschaft teilnehmen. Mit der Luftballonaktion haben wir ein Zeichen gesetzt.

Sigrid Jacobs, Hörbiko-Neubrandenburg, Pawlowstr. 12,
17036 Neubrandenburg
 

Neustadt/Weinstraße

Deutscher CI-Tag 2010 in Neustadt   Deutscher CI-Tag 2010 in Neustadt

Gleichzeitig mit dem CI-Tag fand der Rheinland-Pfalz-Tag vom 11. bis 13. Juni statt. 400.000 Besucher kamen! Für die 67 Selbsthilfegruppen wurden Zelte aufgestellt, die aber ein Sturm zerstörte. Neue Zelte wurden gekauft und
fleißige Helfer erstellten die SHG-Meile. Viele Interessierte kamen an unseren CI-Stand. Um 17 Uhr wurde der Rheinland-Pfalz-Tag durch Ministerin Malu Dreyer und Roswitha Beck, Gattin des Landesvaters Kurt Beck, eröffnet. Luftballons mit der Aufschrift ‘Taub und trotzdem hören!’ wurden verteilt, die nach der Eröffnungsrede in den Himmel geschickt wurden – ein herrlicher Anblick und eine tolle Werbung. Die Ministerin besuchte die SHG-Stände und hatte ein offenes Ohr für uns. Das CI war ihr bekannt, was mich freute. Am offiziellen CI-Tag war schönes Wetter und tolle Stimmung belohnte unsere Bemühungen. Lindenstraßen-Fans freuten sich über die Schirmherrin Andrea Spatzek (alias Gabi Zenker) auf unseren Plakaten. Mit dem Glockenschlag der Stiftskirche wurden viele Ballons gestartet. Über die Ballons freuten sich besonders die Lebenshilfe-Kinder, die für tolle Musik und Unterhaltung sorgten. Der Stand der Gehörlosen war in unserer Nähe platziert. Einige informierten
sich sehr intensiv über das CI. Neue Kontakte wurden geknüpft und
Einladungen zu künftigen Veranstaltungen ausgetauscht. Auf der Bühne war auch das Gehörlosentheater ‘Barbie’ aktiv. Ministerpräsident Kurt Beck kam an jeden SHG-Stand und spendete jeder Gruppe € 10, die wir gleich für Kaffee und Kuchen verwendeten. Er hörte sich die Sorgen und Nöten der SHGs an.
Ich sprach ihn wegen des geplanten CI-Zentrums im PIH Frankenthal an,
er will sich mit diesem Thema befassen! Mit einem gewaltigen Feuerwerk ging auch der erlebnisreiche Sonntag zu Ende. Es war ein sehr großes und gelungenes Ereignis. ‘Wir verschaffen uns Gehör’ – das ist uns gelungen!
Wir freuen uns schon auf den 6. CI-Tag.
An dieser Stelle darf nicht versäumt werden, allen Helfern, Irena aus Moskau, Peter, Claudia, Ralf, Klaus, Ursula, Robert und Ditmar für ihre Hilfe zu danken. Besonders den Initiatoren und Organisatoren sowie den Firmen Cochlear und MED-EL für ihre Arbeit, Hilfe und Unterstützung ein herzliches Dankeschön.

Gisela Mathä, 67434 Neustadt, Bergsteinstr. 60
 

Nürnberg

Deutscher CI-Tag 2010 in Nürnberg

Das Berufsbildungswerk für Hörgeschädigte Nürnberg nutzte die Gelegenheit, sich mit einem Stand vorzustellen und über die eigenen Hilfsangebote speziell auch für CI-Träger zu informieren. Das BBW Nürnberg bildet seit über 30 Jahren hörgeschädigte Jugendliche in verschiedenen Berufszweigen aus und hat seit über 20 Jahren auch Erfahrung in der beruflichen Ausbildung von CI-Trägern.
Die guten Vermittlungsquoten nach der Ausbildung beweisen, dass das BBW fundiert und mit dem nötigen Know-how ausbilden und die erforderlichen Unterstützungsleistungen anbieten kann, um die Jugendlichen erfolgreich in
den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Walter Miller, Sozialpädagoge im BBW Nürnberg, Pommernstr. 25,
90451 Nürnberg
 

Öhringen

Deutscher CI-Tag 2010 in Öhringen

Unsere SHG war im örtlichen Einkaufzentrum aktiv, vom Ö-Center bekamen
wir eine Bierzeltgarnitur. Hörgeräte Langer bot Hörtests an. Auf Grund des Zeitungsartikels in der Hohenloher Zeitung kamen viele Interessierte. Wir waren fast ununterbrochen gefordert. Zwei unserer jüngsten Mitglieder, fünf und acht Jahre, waren sehr aktiv, ebenso die Helfer an der Gasflasche. Gut, dass uns
die Würzburger SHG unterstützte. Wieder fiel auf, dass das CI immer
bekannter wird, doch es gab viele Fragen zur Funktion. Daher ist es wichtig, dass Selbstbetroffene ihre Erfahrungen weitergeben, um Zweifel oder Unsicherheiten auszuräumen. Um 12 Uhr stiegen die Ballon stiegen gen Himmel. Leider setzte dann leichter Regen ein. Da unsere Gasflasche leer war, beendeten wir die Aktion
Nachmittags trafen wir uns mit der Würzburger SHG im Forellenparadies Frohnfalls. So können wir von einem gelungenen CI-Tag ausgehen – mit Freude und viel Spaß.

Eveline Schiemann, CI-SHG Hohenlohe, Berliner Str. 28, 74613 Öhringen
 

Potsdam

Deutscher CI-Tag 2010 in Potsdam

Die GIH-Potsdam e.V. wählte für ihren Beitrag zum 5. CI-Tag den Kunst- und Delikatessenmarkt am Nauener Tor in Potsdam, der nicht nur von Einheimischen frequentiert wird, sondern auch als Touristenmagnet gilt. Von 08:30 bis 16:00 Uhr boten wir an unserem Stand reichhaltiges CI-Info-Material über das CI an. Sehr begehrt waren die Luftballons mit den Gewinnkärtchen.
Ein böiger Wind sorgte nicht nur für einen guten Flug der Ballons, sondern fegte leider auch immer wieder unsere Infomaterialien vom Tisch, was wiederum die Aufmerksam der Passanten für unser Anliegen erregte. Trotz der Konkurrenz mehrerer Großveranstaltungen in Potsdam und Berlin war der Markt gut
besucht und es kamen etliche Interessenten an unseren Stand, um sich über die Versorgung mit CI zu informieren.
Dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Mitarbeiterinnen des Hörtherapie-Zentrums Potsdam und der CI-SHG Berlin war unsere Aktion ein voller Erfolg. Ein großes Dankeschön geht an Sabine Hüning, Betreiberin des Kunst- und Delikatessenmarktes, die zugunsten unserer Arbeit auf die Standmiete verzichtete.

Maryanne Becker, Ketziner Weg 3, 13589 Berlin


Straubing

Deutscher CI-Tag 2010 in Straubing

Nicht nur wegen des CI-Tages wurden in Straubing viele Luftballons in den Himmel geschickt, sondern auch anlässlich der Eröffnung des Bayerischen CICs. Prof. Dr. Jürgen Strutz, Uni-HNO-Klinik Regensburg, Prof. Dr. Peter Kummer, Leiter Phoniatrie und Pädaudiologie, und die Mitarbeiter des BCIC hatten zu einer wissenschaftlichen Tagung nach Straubing eingeladen. Die Teilnehmer konnten die modernen Räumlichkeiten und die Menschen, die dort und in Regensburg tätig sind, kennenlernen. Wie Prof. Strutz sagte, fällt die Eröffnung des neuen BCIC in eine hoch interessante Zeit, in der wir neue Methodenentwicklungen des CIs erleben und mit gestalten. Die Integration der Hörgeschädigten erfordert zunehmend nicht nur eine individuelle Optimierung der Hörfähigkeit mit den Möglichkeiten modernster Hörgeräte- und CI-Technik, sondern auch, die Rehabilitation den individuellen kommunikativen und psychosozialen Bedürfnissen des Patienten anzupassen. Prof. Strutz stellte
die CI-Nutzung bei einseitiger Taubheit vor. Prof. Kummer referierte zu ‘Wann Hörgerät, wann CI?’, Dr. Thomas Steffens über das Hybrid-CI als neue Chance bei Tieftonrestgehör. Eva Gasch, Therapeutische Leiterin des BCIC, und Marissa Vogel, Leiterin der Pädagogisch-Audiologischen Beratungsstelle, gaben Einblicke in ihre Arbeit. Fritz Geisperger, Direktor des Instituts, stellte in einer Führung die neue Einrichtung vor. Neue Kontakte konnten geknüpft und alte Bekanntschaften aufgefrischt, Rat und Informationen eingeholt werden – ganz im Sinne eines gelungenen 5. Deutschen CI-Tages.

Eva Gasch, BCIC
Foto: Melanie Bäumel, Straubinger Tageblatt
 

Stuttgart

Deutscher CI-Tag 2010 in Stuttgart

Der Tag der offenen Tür - Beitrag zum CI-Tag - im Katharinenhospital war für
uns ein Anlass, unseren Infostand dieser Aktion anzugliedern und gewährte uns Platz im Foyer. In unseren Poloshirts waren Andrea und ich schon eine Augenweide und hoben uns neben den Ständen des Schwerhörigenvereins Stuttgart und anderen rein optisch ab. Die Klinik bot Hörtests an und es wurden Filme über das CI gezeigt. Durch unseren eingangsnahen Standort kam es immer wieder zu Beratungsgesprächen und wir konnten den Leuten Mut machen. Doch nicht jeder interessierte sich für uns, Schwerhörigkeit bzw. Taubheit ist nach wie vor ein Tabuthema! Punkt 12 Uhr starteten 200 Luftballons gen Himmel. Viele fleißige Helfer waren vertreten – eine gute Gelegenheit zum Kennenlernen!

Sonja Ohligmacher, Wiesenäckerstr. 34, 70619 Stuttgart
 

Stuttgart

Deutscher CI-Tag 2010 in Stuttgart

Die Landeshauptstadt lud vom 12. bis 18. Juni zur Hörkampagne ‘... pscht -
hör mal her! ’ ein, die mit einem Tag der offenen Tür im Klinikum Stuttgart begann. Die Schirmherrschaft hatte Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster, organisiert wurde die Kampagne
von der Kommunikationsabteilung Stuttgart. Warum hören? Wie kann ich mein Gehör erhalten? Antworten darauf gab es beim ‘Markt des Hörens’ am 15. und 16. Juni an vielen Ständen im Rathaus. Mit HNO-Ärzten, Hörgeräteakustikern, Betroffenen, Verbänden und anderen Experten konnte man ins Gespräch kommen. Vorträge, eine Podiumsdiskussion und Mitmachaktionen vermittelten, warum es so wichtig ist, auf sein Gehör zu achten. Auch der CIV-BaWü war
mit seinem Stand dabei. Viele Interessierte konnte mit Beratung und Informationen rund um das CI weitergeholfen werden. Um Jugendlichen bewusst zu machen, wo die Toleranzgrenze von 80 Dezibel liegt, wurde am Stand des Landesgesundheitsamts die Lautstärke von MP3-Playern gemessen, wobei es ein Gerät auf 111 Dezibel brachte. Beim Schreitest des Amt für Umweltschutz erreichte ein Gymnasium mit 115,2 Dezibel die Lautstärke eines Presslufthammers.

Johannes Schweiger, Bert-Brecht-Str. 9, 77855 Achern
 

Tübingen

Deutscher CI-Tag 2010 in Tübingen

Unter dem Motto ‘Bewegtes Hören’ veranstaltete das CCIC Tübingen am 12. Juni 2010 – 5. CI-Tag – einen gut besuchten Patiententag für große und kleine Leute mit und ohne CI. Im Rahmen unserer Workshop-Angebote ‘Afro-cubanisches Trommeln’ sowie „Hören in Bewegung" konnten die Teilnehmer Rhythmus und Musik mit allen Sinnen erleben. Unsere CI-Kinder gingen mit
der „Neugierigen kleinen Hexe" auf eine musikalische Entdeckungsreise. Unsere Patienten haben an diesem Tag die Klinik als einen Ort der Freude und des Lachens erlebt – eine kostbare Erfahrung! Die große Begeisterung der Teilnehmer nehmen wir gerne zum Anlass, um weitere musikalische Angebote am CCIC Tübingen zu planen.

Das Tübinger CI-Team, Dr. Christiane Koitschev, Comprehensive Cochlear Implant Centrum (CCIC) der Univ. HNO-Klinik Tübingen, Elfriede-Aulhornstr. 5, 72076 Tübingen


Überlingen

Deutscher CI-Tag 2010 in Überlingen

Mit Ständen waren präsent: die ‘Seelauscher’, SHG für Eltern von CI-Kindern, das BBZ Stegen/Singen und Horst Böttcher, Akustiker mit CI-Kompetenz aus Konstanz. Als die Luftballons aufgeblasen wurden, die um 12 Uhr starten sollten, kam keiner mehr an uns vorbei. Viele, die ‘nur’ am Gewinnspiel teilnehmen wollten, warfen einen Blick auf unsere Infos. Es zeigte sich,
dass es kaum jemanden gibt, der keinen kennt, der hörbehindert ist.
Es kamen auch Urlauber aus Niedersachen oder Rheinland Pfalz, denen wir
die Schnecke gaben. Neben den Luftballonbündeln bekam ein Mädchen mit CI die Aufmerksamkeit: Es spielte am Stand Harfe. Toll! Ein weiteres Highlight
war dann das Segelboot auf dem Wasser: Das Segel trug den Slogan des CI-Tages: Taub und trotzdem hören! Das Boot kurvte vor der Promenade.
Um 12 Uhr war es ein spektakulärer Anblick, all die Luftballons gen Himmel fliegen zu sehen. Der diesjährige CI-Tag hat sich wieder gelohnt, mit den drei Gruppen hat es Spaß gemacht.

Erika Classen, Sonnenberg 3, 88662 Überlingen
 

Überlingen

Deutscher CI-Tag 2010 in Überlingen

Die Beratungsstelle für hörgeschädigte Kinder Hegau/Bodensee nahm gemeinsam mit den ‘Seelauschern’ (Elternverein Bodensee-Oberschwaben),
der CI-SHG Bodensee/Oberschwaben und dem Pädakustiker Böttcher von
‘Das Ohr’ am CI-Tag in Überlingen am Bodensee teil. Die Außenstelle des BBZ Stegen/Singen eröffnet wohnortnahe Bildungsmöglichkeiten für hörgeschädigte Kinder innerhalb der Frühpädagogik, inklusive Bildungsangebote für Schulkinder an Regelschulen (mit Hörgerät und/oder CI) und betreut einzelintegrierte hörgeschädigte Schüler durch den Sonderpädagogischen Dienst. Ein weiteres kostenloses Angebot ist die Pädagogische Audiologie. Die ‘Seelauscher’ segelten unter dem Motto des Tages Richtung Seemitte, um auch dort Luftballons steigen zu lassen.

Gaiser
 

Überlingen am Bodensee

Deutscher CI-Tag 2010 in Überlingen

Gemeinsam starteten die Seelauscher, die CI-SHG Bodensee-Oberschwaben, die Beratungsstelle des BBZ -Stegen und ‘Das Ohr’, Konstanz, über 300 Ballons von Land und vom Wasser. Das Segelboot kreuzte mit der Botschaft ‘Taub und trotzdem hören’ im Hafen.
Die sieben CIs an Bord blieben alle trocken. Die ‘Seelauscher’-Waffeln schmeckten den ganzen Tag fantastisch und die schön geschminkten und beglitzerten Kinder belebten den Augustiner-Platz in der Innenstadt von Konstanz. Die Besucher und Gäste konnten kostenlose Hörtests im ‘Hörmobil’ machen lassen und alles über die CI-Technik  erfahren, oder einfach nur unter den Pavillons und Sonnenschirmen kurz Schatten tanken.
Ein gut gelauntes Team von der Beratungsstelle für Hörgeschädigte hatte für Fragen der Passanten, die Besucher und für die Eltern immer ein offenes Ohr; man konnte von diesem Tag auch den einen oder anderen ‘Schultip’ mitnehmen. Soviel geballte Kompetenz auf einem Fleck ist für Eltern etwas ganz Wichtiges. Am Konstanzer CI-Tag haben wir stolze und selbstbewusste hörgeschädigte Kinder beobachten können - Eltern in lockere Gespräche vertieft mit unseren Gästen Direktor Jacobs vom BBZ Stegen, Schulamtsdirektor Milles vom Schulamt Konstanz und Prof. Löhle von der HNO-Klinik Freiburg – erstaunte Passanten, die mehr übers ‘elektrische’ Hören wissen wollten – Logopäden,
die sich in unser Netzwerk einklinken konnten und Adressen getauscht haben - bei einem CI-Kind konnte gleich ein technisches Problem behoben werden –
der italienische Eisverkäufer an der Ecke und die Blumenfrau am Platz,
die uns zu diesem Tag Eis und Blumen für die Kinder fast geschenkt haben. Diese schönen Momente und Begebenheiten sind für uns wichtig und ein Erfolg.
Auch die aktive Mithilfe zum Gelingen dieses Tages von Eltern gut hörender Kinder, die gemeinsam mit unseren hörgeschädigten Kindern in die integrative Außenklasse gehen, zeigt deutlich, dass hier die Integration gelebt wird.
Es ist wieder ein kleiner Stein weggeräumt, von den vielen, die noch auf dem Weg unserer hörgeschädigten Kinder liegen.

Regina Kolb und Dörte Graf, ‘Seelauscher’
Förderverein Eltern und Freunde hörgeschädigter Kinder u. Jugendlicher Bodensee-Oberschwaben e.V., Im Herrlingen 14, 78476 Allensbach


Ulm

Deutscher CI-Tag 2010 in Ulm

Auch die Ulmer und Allgäuer SHGs waren zusammen in der Innenstadt Ulm
mit dabei. Erst wollte uns der Wettergott den Tag verderben, doch dann hatte
er schönes Wetter beschert.
Der Infostand war in der Hauptgeschäftsstraße gut platziert und die Plakate schon von weitem zu sehen. Da hatten unsere SHG-Leiter Ingrid, Josef, Hannes und alle Helfer gut geplant. Dr. Eva Goldberg-Bockhorn, HNO-Uni-Klinik Ulm, war mit am Stand und hat mit Interessierten gesprochen. Wir hatten auch ein Glücksrad, was natürlich Kinder anzog, da es kleine Gewinne gab. Am liebsten wollten sie Luftballons. Nicht zum Aufsteigen lassen, sondern am Handgelenk. Bald sah man überall unsere grünen Luftballons.
Um 12 Uhr haben wir die Luftballons dann steigen lassen. Bis zum Nachmittag haben wir noch mit Leuten gesprochen, die sich gerne näher informieren und Infomaterial zum Lesen wollten. Nach dem Standabbau haben wir den Tag noch gemütlich in einem Biergarten ausklingen lassen. Das Resümee: Es war ein guter Tag.

Irmgard Klawon, Auslaufwerkstr. 2 A, 89257 Illertissen