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4. CI-Tag: Berichte




Deutsche Cochlear Implant

Gesellschaft e.V.

 
"Taub und trotzdem hören!" - Der 4. Deutsche CI-Tag 2009
Kommunikation - Der Schlüssel zur Gemeinschaft


Bereits zum vierten Mal findet der Aktionstag rund um die Themen "Hörbehinderung und Selbsthilfe" statt.
Was tun, wenn ein Kind taub geboren wird, oder ein Erwachsener ertaubt? Kommunizieren, Hören, Sprechen, Diskutieren, Artikulieren, Agieren sind Schlagworte, die den 4. Deutschen
CI-Tag 2009 beschreiben. Das Thema des Aktionstages lautet:
Kommunikation
- der Schlüssel zur Gemeinschaft.  In Deutschland haben
sich seit 1984 rund 20.000 ertaubte Erwachsene und Eltern von gehörlos geborenen Kindern für ein Cochlea Implantat (CI), eine Innenohrprothese, entschieden. CI-Träger, gehörlose Menschen und Menschen mit Hörbehinderung, ob jung oder alt, befinden sich in einer ganz besonderen Lebenssituation. Es besteht ein hoher Bedarf an Informationen und der starke Wunsch nach Erfahrungsaustausch und Miteinander. Ein ganz besonderer Bedarf an Beratung und Unterstützung besteht bei Eltern, die vor der Entscheidung stehen, wie sie mit der Situation, dass ihr Kind mit einer Hörschädigung geboren wurde, umgehen wollen. Austausch, Information und Unterstützung sind notwendige Mittel, um diese Familien zu fördern und bei Ihrer Suche auf ihrem ganz individuellen Weg zu begleiten. Auf diesem individuellen Weg kann das Cochlear Implant für die lautsprachliche
Entwicklung des hörgeschädigten Kindes eine wesentliche Rolle spielen.
Aber auch alle anderen Wege dieser Familien sind im höchsten Maße respektabel und wir möchten ausdrücklich auch gebärdensprachlich orientierte Hörgeschädigte ermutigen am 4. Deutschen CI-Tag teilzuhaben.

Der 4. Deutsche CI-Tag wird:

- informieren über jegliche Hilfsangebote und Ansprechpartner;
- das Cochlea Implantat und die CI-Thematik in all seiner Vielfalt einer
breiten Öffentlichkeit bekannt machen;
- informieren über Problematiken und Barrieren von CI-Trägerinnen und CI-Trägern;
- zeigen, wie viele Menschen sich bundesweit ehrenamtlich im CI-Bereich
engagieren;
- die Selbsthilfe der CI-Träger sowie deren Angehörige und Familien
in Deutschland stärken;
- bundesweite Kooperationen und die Zusammenarbeit auf Regional-
und Bundesebene fördern;
- eine Plattform sein für regionale Gruppen, und Einrichtungen ihre
Angebote und Leistungen wirksam darzustellen.