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4. CI-Tag: Berichte
Deutsche
Cochlear Implant
Gesellschaft e.V.
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Berichte vom 4. Deutschen CI-Tag - 20. Juni 2009
Kommunikation – der Schlüssel zur Gemeinschaft
Liebe CI-Tag-Akteure!
Von zahlreichen CI-Tag-Aktionen aus vielen Orten Deutschlands können wir
berichten: Herzlichen Dank allen Autoren und Fotografen!
DCIG und Redaktion
Schnecke
Bad Nauheim
 
Auch in diesem Jahr waren Vertreter des CIV HRM beim 15. Friedberger
Symposium am 26. und 27. Juni 2009 in Bad Nauheim präsent. Zusammen
mit der DCIG, vertreten durch den neuen Geschäftsführer Michael Loskarn
und Ute Jung, stellten wir vom CIV HRM einen Informationsstand der
Selbsthilfe auf. Mit im CIV HRM-Team waren Michael Schwaninger, 1.
Vorsitzender, die SHG-Leiter Ingrid Kratz, Frankfurt, und Rudolf Schütz,
‘CI-Kaffee’ Friedberg, und ich als 2. Vorsitzende. Abwechselnd konnten
wir an den vielen interessanten Vorträgen rund um das Thema ‘CI’
teilnehmen. Es fanden viele informative und interessante Gespräche
statt. Viele Mediziner und auch Vertreter aus der Hörgeschädigten-Szene
sahen an unserem Stand, wie gut CIs am ‘lebenden Objekt’ funktionieren.
Renate Hilkert,
Nordhäuser Str. 102, 64380 Roßdorf
Bochum

Der CI-Tag am 20.
Juni war Anlass für das CI-Zentrum ‘Ruhrgebiet’, ein Sommerfest und
einen Infotag in Kooperation mit der Firma MED-EL zu
veranstalten; ca. 200 Besucher kamen. Der Vormittag bot reichlich Infos
für
alle CI-Erfahrenen und -Interessenten. Ärzte, eine Logopädin und ein
erwachsener CI-Träger berichteten über Themen von der OP bis zu den
Erfahrungen aus dem Alltag eines Hörgeschädigten. Eine Besonderheit war
der Beitrag einer Mutter, die sowohl von ihrem fünfjährigen Sohn als
auch von ihrer Schwiegermutter berichten konnte. Der CI-erfahrene Enkel
führt seine frisch CI-versorgte Oma in die Welt des neuen Hörens ein.
Bei Speisen von Büfett und Grill hatte man Zeit, sich auszutauschen oder
im Gespräch mit
den Mitarbeitern des CI-Zentrums und der Firma MED-EL
persönliche Fragen
zu erörtern. Die Workshops von MED-EL boten
Schulung im Umgang mit dem Gerät und Beratung in Kleingruppen an.
Während der gesamten Zeit bot die Kinderbetreuung durch die Firma
Fun-concept und Mit-arbeiter des CI-Zentrums Unterhaltung und Spaß für
die Kinder. Es wurde geschminkt, gemalt, gebastelt und gebaut. Eltern
wie Kinder waren eifrig damit beschäftigt, um die Wette Socken zu
sortieren oder nach Süßem zu schnappen. Im Hörmobil des DSB konnte jeder
Besucher sein Hörvermögen überprüfen lassen. Das große Hörsaalzentrum
bot genügend Räume für alles, sodass das Fest trotz des trüben Wetters
nicht ins Wasser fiel.
Claudia Monno,
St. Elisabeth Hospital, CI-Zentrum, Bleichstr. 15, 44787 Bochum
Bremen

Unter dem Motto
‘Bremen macht mit – 4. Deutscher CI-Tag 2009’ hat sich das CI-Team
Bremen mit Werner Wempe, Professor Dr. Di Martino, Dr. Susanne
Rotermund, der CI-Gruppe Bremen und mir am bundesdeutschen CI-Tag
beteiligt. Dieses Jahr wurde ein öffentlicher Informationsstand zum
Thema ‘Hören mit CI’ auf dem Bremer Marktplatz aufgestellt. Erwachsene
CI-Träger kamen mit Eltern von bereits oder künftig CI-versorgten
Kindern ins Gespräch. Vielen Passanten wurde das CI vor Ort und direkt
am Ohr von CI-Trägern gezeigt und erklärt. Das ausgelegte Infomaterial
der DCIG erfreute sich sehr großer Beliebtheit. Den Höhepunkt unserer
gelungenen Veranstaltung bildete die Luftballon-Aktion. Die 100 grünen
Luftballons, die pünktlich mittags um 12 Uhr ihren Weg vorbei an der
Bremer Bürgerschaft in Richtung Bremer Dom nahmen, zogen das breite
Interesse der Passanten auf sich.
Dr. Uta Lürßen,
Auf der Hohwisch 52, 28207 Bremen
Darmstadt
 
Am 20. Juni 2009
erlebte Darmstadt seinen ersten CI-Tag. Wir begingen
diesen mit Spannung
erwarteten Tag mit der HNO-Klinik Darmstadt-Eberstadt. Eröffnet wurde
die Veranstaltung von Darmstadts Stadtrat und Klinikdezernent Dirk Molter und dem Chefarzt PD Dr. Baier. Dann begannen Vorträge über
hörverbessernde Operationen, wozu auch die CI-Versorgung zählt. In der
HNO-Klinik konnten sich die Besucher informieren, sogar die OP-Abteilung
erklärte ihre Instrumente. Es gab kostenlose Hörtests. Die Klinik
stellte Verpflegung. Unsere SHG präsentierte einen gut besetzten Stand,
sogar Michael Schwaninger kam zum Einsatz. Uli Rauter war für die
Luftballon-Aktion zuständig und pünktlich um 12 Uhr gingen etliche
Ballons in die Luft. Die CI-SHG Darmstadt wurde wieder ein Stückchen
bekannter, es waren viele Menschen da, die noch nie etwas vom CI gehört
hatten. Einige suchten das Gespräch, weil sie mit ihren Hörgeräten kein
ausreichendes Sprachverstehen mehr haben.
Renate Hilkert, Nordhäuserstr. 102, 64380 Roßdorf
Eberswalde
 
In diesem Jahr
beteiligten wir uns am 4. CI-Tag mit einem Informationsstand
in der
Rathauspassage in Eberswalde. Wir sehen uns bestätigt, öffentliche
Stadtfeste zu nutzen, denn hier konnten wir unseren Stand kostenlos auf-bauen und erhielten von dem Personal des Hauses jede Unterstützung.
Es freute uns, dass auch ehemalige Schüler und Kollegen uns den ganzen
Tag tatkräftig unterstützten. Die mintfarbenen Ballons waren der heiße
Renner – dadurch kamen besonders Kinder mit ihren Familien oder Freunden
zu uns.
Die Erwachsenen holten sich Informationen und nutzten die Gespräche –
die Kin-der konnten in dieser Zeit kreativ unsere vorbereiteten
Schnecken gestal-ten. Die zur Verfügung gestellten Materialien,
Schnecke-Ausgaben und die kleinen Präsente erleichterten es uns,
anschaulich übers CI zu informieren. Obwohl mittags graue Wolken am
Himmel aufzogen, ließen die Besucher ihre ‘Taub-und-trotzdem-hören!’-Ballons
auf der Wiese hinter dem Einkaufszentrum steigen. Beim 5. Deutschen
CI-Tag sind wir wieder dabei und lassen uns von neuen Ideen inspirieren.
Elke Bode und
Anita Hänel, Wildparkstr. 1, 16225 Eberswalde
Erfurt
 
Warum nicht mal
ein Sommerfest für unsere SHG? Gedacht und getan – wir trafen uns am 4.
Deutschen CI-Tag bei Sonnenschein und heranziehenden dunklen Wolken im
1. Deutschen Bratwurstmuseum im thüringischen Holzhausen. Während der
sehr interessanten Führung (mit SHG-eigener Personenführungsanlage)
durch das mit Sachkenntnis gestaltete Museum erfuhren wir viel über die
echte Thüringer Bratwurst. Schmunzeln konnten wir über
Bratwurstgeschichten. Im Freigelände ließen wir dann die Luftballons
steigen, kosteten gegrillte Bratwurst und führten Gespräche rund ums CI
–
auch mit anderen Gästen des Museums. Nach dem Mittagessen in der nahen
Partyscheune nutzten einige das schöne Wetter und die wunderbare
Umge-bung zu weiteren Aktivitäten – Besuch der Wachsenburg, des
Otto-Knöpfer-Hauses (Maler) und einer tiefen Quelle. Zum Ausklang traf
sich ein kleiner
Kreis zum Kaffee in der Gaststätte Freudenthal – bekannt durch die Sage
vom zweibeweibten Grafen von Gleichen.
Elke u. Karl
Beck, Brühl 33, 99192 Gamstädt-Kleinrettbach
Erlangen

Das CI-Centrum
CICERO an der HNO-Klinik des Uniklinikums Erlangen präsentierte sich im
Rahmen des 4. Deutschen CI-Tages auf den ‘Verbraucherberatungstagen
2009’ mit einem Informationsstand auf dem Schlossplatz. Ziel war es vor
allem, über Probleme und Barrieren, mit denen
CI-Träger konfrontiert sind, zu informieren sowie über einen möglichen
Hörerfolg mit CI. Viele Besucher nutzten das persönliche Gespräch mit
den Experten
und Betroffenen, um mehr über das CI und das CICERO zu erfahren. Auch
Schwerhörige und Hörgeräteträger, die den Stand besuchten, informierten
sich bei den Audiologen und Therapeuten. „Das große Interesse hat uns
gefreut. Dennoch waren wir überrascht, dass so viele hörgeschädigte
Menschen nicht wissen, was ein CI leisten kann“, so CICERO-Logopädin
Cynthia Glaubitz.
Silke Martin,
Marie-Curie-Str. 1, 91052 Erlangen
Essen
 
Am 20. Juni 2009
– dem 4. Deutschen CI-Tag – fand das Sommerfest des
CIC Ruhr im Steeler Stadtgarten statt. Therapeuten des CIC Ruhr,
Mitarbeiter der Firma Bagus, Ärzte der HNO-Uniklinik Essen, Hanna
Hermann, Redak-teurin der Schnecke, sowie Mitarbeiter der Firma
Humantechnik und der Provinzial-Versicherung waren vor Ort und
informierten über CI, medizinische und therapeutische Aspekte sowie
technisches Zubehör. Vormittags wurde für Kinder und deren Familien
viel geboten. Zauberer Thomas bastelte Luftballontierchen und
begeisterte mit magischen Zaubertricks. Dr. Karen Jahn,
Dipl.-Psychologin, Datteln, selbst hörgeschädigt, hielt den Vortrag
‘Warum
ich? Akzeptanz der Hörschädigung im Kindes- und Jugendalter’.
Die freiwillige Jugendfeuerwehr Steele fuhr mit einem Löschfahrzeug vor
und
ließ die Kinder ein ‘brennendes’ Haus löschen. Um 12 Uhrbeteiligten wir
uns
an der Luftballon-Aktion und ließen Dutzende von grünen Ballons steigen.
Nachmittags begann das Programm für Erwachsene mit dem Thema
‘Auswirkungen der Hörschädigung in Familie und Alltag – Was kann ich
tun? – Bewältigungs-strategien’, das Dr. Oliver Rien, Dipl.-Psychologe,
Bad Grönenbach, ebenfalls selbst hörgeschädigt, sehr mitreißend
referierte – unterstützt durch Gebärden. Es folgten ein reger Austausch
bei Kaffee und Kuchen sowie eine Tombola. Den Hauptgewinn, einen Licht-
und Vibrationswecker, spendete Firma Humantechnik. Den ganzen Tag
sammelten wir bunte Handabdrücke für die Aktion ‘Painting Hands’ gegen
Kinderarmut.
Die bunten Tücher werden nach Berlin geschickt und mit allen
deutschland-
weit gesammelten Tüchern wird am 19. September 2009, dem Weltkindertag,
der Reichstag umspannt. Später folgte eine Luftballon-Aktion für
Erwachsene. Wir danken allen für Initiative, Spenden,
Informationsmaterial und Give-aways: Dr. K. Jahn und Dr. O. Rien, H.
Hermann, Freiwillige Jugendfeuerwehr Essen-Steele, Cochlear, MED-EL,
Advanced Bionics, Humantechnik, Phonak, Audio Service, Zauberer
Thomas Dornbusch, Provinzial-Versicherung, Linde-Gas.
Janine Sauer,
CIC Ruhr, Bagus, Eickelkamp 2, 45276 Essen
 
Frankenthal

Eine Hüpfburg in
der Mensa des Pfalzinstitutes in Frankenthal? Die Kleinen waren
begeistert und hüpften um die Wette. Dass alle Attraktionen innen
stattfanden, hat die Stimmung eher beflügelt. An die 200 Besucher waren
gekommen und konnten unter vielen Mitmach-Aktionen wählen: meterhohe
Türme aus Klötzchen bauen, Spielsachen selber basteln, Fische angeln,
Riesenseifenblasen schweben lassen und, und, und... Eine Schlange
bildete sich stets beim Gesichter-Bemalen. Die Kinder konnten auswählen,
was sie sein wollten, z.B. Vampir, Kätzchen oder Pflanze. Dann gab es
eine Zaubervorführung vor staunenden Kindern. Getränke und Salate,
Kuchen und Würstchen haben die CI-Firmen gesponsert. Die kleinen
Teilnehmer zeigten, was sie in einem Tanzprojekt einstudiert hatten. Für
die Erwachsenen waren PCs mit Lernprogrammen aufgestellt, außerdem gab
es drei Fachvorträge.
Alle ließen zu guter Letzt die grünen Luftballons
in den grauen Himmel steigen, begleitet vom Wunsch, dass sie weit
fliegen und von unserem gelungenen CI-Fest künden mögen.
Arnold Erdsiek,
Kurweg 58, 67316 Carlsberg
Frankfurt am Main

Am Info-Stand des
CIV HRM verteilten wir Schnecken, Cinderellas, DCIG-Infomaterial,
Malbücher, bunte Ohrstöpsel und viele Give-aways. Unser diesjähriges
Motto (Sigrid Kaiser!) lautete ‘Ertaubung ist kein unabwendbares
Schicksal – es gibt das CI!’ Dieses zweiseitige Großplakat wurde vor
unserem Stand aufgestellt. Akustiker führten kostenlose Hörtests durch
und stellten uns einen Lärmometer zur Verfügung, mit dem wir über
Kopfhörer Interessenten zeigen konnten, wie laut und wie schädlich z.B.
ein MP3-Player eingestellt ist. Ein Jugendlicher konnte kaum glauben,
dass er bei fast 100 Dezibel Musik
über Kopfhörer hörte. Mit großer
Freude wurde unsere Luftballon-Aktion von
den kleinen Bürgern
angenommen. Besonders hat uns gefreut, dass gleich mehrere Ärztinnen der
Uniklinik Frankfurt anwesend und sehr engagiert waren, auch Dr. Silke Helbig kam mit ihrer kleinen Tochter, später auch ihr Ehemann mit Sohn.
Mindestens fünfzig Passanten wurden von uns beraten. Pater Amandus von
der Liebfrauengemeinde verweilte lange in interessante Gespräche
vertieft bei uns.
Ingrid Kratz,
Fuchstanzstr. 1, 65795 Nattersheim und Wolfgang Kaiser
Güstrow
Bei der
Jubiläumsveranstaltung am 19. und 20. Juni 2009 konnte das CIC
‘Ernst Lehnhardt’ M-V auf zehn erfolgreiche Jahre zurückblicken. Das CIC-
Team
und Leiterin Juliane Oehlwein konnten ca. 150 Gäste im Güstrower
Kongresscentrum ‘Viehhalle’ begrüßen, viele Patienten und zahlreiche
Ehrengäste, wie Prof. Dr. Dr. Ernst Lehnhardt, Prof. Dr. Pau von der
HNO-Uniklinik Rostock und PD Dr. Kaftan von der HNO-Uniklinik
Greifswald. J. Oehlwein ging in ihrer Begrüßung auf die ereignis- und
entwicklungsreichen, aber erfolgreichen zehn Jahre ein. Danach sprach
der Pionier der deutschen
CI-Geschichte und Namensgeber des CIC in
Güstrow, Prof. Lehnhardt, von abenteuerlichen Methoden, die allen viel
Mut abverlangten. Nach weiteren Grußworten erläuterte Dr. Bodo Bertram
die ‘bilaterale Versorgung aus pädagogischer Sicht’. Sehr
aufschlussreich referierte Prof. Dr. Annette Leonhardt über gehörlose
Eltern und deren Kinder mit CI.
Es ist eine besondere Herausforderung,
diesen Kindern den Weg aus der Stille zu ermöglichen. Ergreifend
berichteten dann Patienten, die betonten, dass das Hören mit CI ein
enormer Gewinn sei. Ein Höhepunkt war das Programm der
CI-Kinder, die
‘Dornröschen’ aus der Stille ins Leben holten, so, wie es ihnen mit dem
CI ergangen ist. Am Samstag folgte der 4. Deutsche CI-Tag. Das CIC
öffnete seine Räume für Interessenten. Die Kinder konnten basteln,
Karussell fahren und Theater spielen. Wie an jedem CI-Tag startete um 12
Uhr die von
der DCIG organisierte Luftballon-Aktion, für die Kinder sehr
aufregend.
Ich wünsche dem CIC ‘Ernst Lehnhardt’ M-V, viel Erfolg für
eine lange erfolgreiche Arbeit.
Helmut Fett,
Schönfelder Weg 29, 19406 Kobrow
Halle
 
Der 4. CI-Tag
wurde auch 2009 in der HNO-Uniklinik als ‘Tag des Hörens’ gestaltet. Wir
erweiterten das Spektrum über das CI hinaus, um einen
Überblick über
diagnostische und therapeutische Möglichkeiten bei Hörstörung zu geben.
PD Dr. K. Neumann, Direktorin der Klinik, stellte das Thema ‘Hörstörung
durch Erkrankung des Mittelohres – wann kann eine Operation helfen?’ dar
und informierte über ‘Erkrankungen des Innenohres – Hörgerät oder
Implantat?’. Akustiker stellten ihre Produkte vor, boten Hörprüfungen an
und beantworteten viele Fragen, was auch CI-Träger und Träger anderer
Hörimplantate dankenswerterweise taten. Wir wissen, dass bei
Hörstörungen
oft Hemmschwellen über-wunden werden müssen, um
professionelle Hilfe zu suchen. Mit dem regelmäßigen ‘Tag des Hörens’
außerhalb der Sprechstunden soll die Kontaktaufnahme zu uns und den
technischen Spezialisten erleichtert werden. Wir freuen uns über regen
Besuch und positive Rückmeldungen
unserer Gäste.
Dr. Christine
Rasinski, HNO-Uniklinik, Magdeburger Str. 12, 06112 Halle
Hamburg
 
Am 20. Juni fand
der 4. CI-Tag in den Räumen und im Außenbereich des BdS e.V. statt. Nach
der Vorbereitung begrüßten Matthias Schulz und ich die Gäste und
Referenten. Anwesend waren: CIV-Nord e.V. mit Sigrid Gurk, Eoghan
Crefeld, Renate Krischer und Walter Linde; die SHG ‘Hörbehinderte Eltern
mit CI-Kindern’ mit Jan Haverland; HNO-Praxis Dr. Sanchez mit Frau
Krebs; Michaela Dabrovski-Vöge, Logopädin; Frühförderung von der
Schwerhörigen-schule mit Edelgart Winter und Ingrid Roth; BdS e.V. mit
Dr. Hans-Hagen Härtel, Peter Drews und Bettina Grundmann. M.
Dabrovski-Vöge bot an diesem Tag Hörtraining an, das sehr gut besucht
war. Mittags startete der Chicken-Run auf dem Sportplatz. Alle mussten
einige Runden drehen. Leider beendete – zur Freude der Erwachsenen – ein
starker Regenschauer
den Sport.
Anschließend wurden die Luftballons gestartet. Ab 14 Uhr gab
es Vorträge
u.a. von Thomas Kortmann vom CIC SChleswig-Kiel über das Upgrade für ‘alte’ Implantate und die Hybridversorgung und von J.
Haverland über seine späte CI-Versorgung sowie der frühen seiner Kinder.
Dr. Sanchez und Frau Krebs sprachen über wohnortnahe CI-Versorgung in
Hamburg.
Renate
Krischer und Sigrid Gurk, Steffenbrook 78, 24226 Heikendorf
Hamburg
- ‘Stimmen’
der Teilnehmer
Ich bin begeistert von dem, was hier stattfand! Karin Lühr, Lübeck,
Walter
Linde, Kiel. Beim nächsten CI-Tag bin ich wieder dabei, auch wenn der
Weg ‘etwas’ weit ist. R. Krischer, Heikendorf. Es hat mir gut gefallen.
Eoghan Crefeld, Hettlingen. Nächstes Mal bin ich mit meiner Oma Sigrid
wieder da! Juliana, Trelde. Die CI-Gruppe im BdS e.V. dankt für den 4.
CI-Tag. Dank an Firma Cochlear für die T-Shirts, Claudia Cöllen für die
T-Shirt-Gestaltung, dem CIV-Nord für Sachpreise, M. Dabrovski-Vöge fürs
Hörtraining, dem BdS für die Räumlichkeiten und Dank allen Helfern. Wir
sehen uns am 12. Juni 2010 zum
5. CI-Tag!
Pascal Thoman,
Böcklerstr. 32, 22119 Hamburg
Hamm
.jpg) .JPG)
Hamm gehört dazu
– am 4. Deutschen CI-Tag stand der Infostand in der Fußgängerzone, die
Mitglieder in ihren einheitlichen T-Shirts hatten dann den ganzen Tag zu
tun. Unsere Hauptziele, den Bekanntheitsgrad des CIs sowie unserer SHG
zu erhöhen, erreichten wir. Die Zahl der Ratsuchenden, Interessierten
und Betroffenen war höher als im letzten Jahr. Bei den Gesprächen mit
Passanten (Klein und Groß, Hörgeräte- und CI-Träger sowie
gut Hörende) konnten wir auch viele Infos übers CI, Technik,
Kontaktadressen etc. weitergeben. Nachfragen kamen u.a. von
Sonderschullehrern und Kindergärtnerinnen. Unser Angebot, am SHG-Treffen
am 22. August 2009 zum Thema ‘Schwerbehindertenrechnung nach SGB IX,
Nachteilsausgleich’ teilzunehmen, wurde mehrfach angenommen. Erfreulich
war, dass der Standbesuch der Bürgermeisterin 2008 die CI-Versorgung
eines Jugendlichen nach sich zog, der eine SHG (s.S. 51) gründete. Als
‘lebende Beispiele’ konnten wir von den Erfolgen der Versorgung –
Hörgerät oder CI – überzeugen. Weniger erfreulich waren die öfters
gehörten Äußerungen von Hörgeräteträgern über ihre Ärzte, die ihnen
sagten, dass es keine andere Hilfe als Hörgeräte
gäbe und man sich damit abfinden müsse, schlecht oder gar nichts mehr zu
hören. Es gibt CIs!
Ronald Stein,
Carlo-Mierendorff-Str. 13, 58730 Fröndenberg
Kassel
 
Am 4. CI-Tag
hatte ‘HÖRT HER! – SHG für Eltern hörgeschädigter Kinder’
einen Infostand am Opernplatz. Erst ab 11 Uhr wurde es dort voll. Unsere
‘Hörspiele’ wurden gern ausprobiert, das Zuordnungsspiel kam gut an und
auf das Bären-Memory mussten wir höllisch aufpassen, da viele dachten,
man könnte die niedlichen Bären mitnehmen. Ich war erstaunt, wie viele
Leute am Stand waren, die das CI kannten und Infos für Freunde oder
Angehörige suchten. Es gab aber auch einige, die das CI noch nicht
kannten und die
dann völlig begeistert waren. Die Luftballons erfreuten sich großer
Beliebtheit, besonders bei den Kindern, bei den Erwachsen meist erst,
wenn sie von der Gewinnmöglichkeit erfuhren.
Ellen Greve,
Im Krauthof 8, 34128 Kassel
Kassel
 
Wir hatten
unseren CI-Tag auf den 27. Juni 2009 verlegt und einen Infostand
auf dem Friedrichsplatz aufgebaut. Zuerst lenkte eine Demo die
Aufmerksam-keit von uns ab, danach hatten wir bis 17 Uhr ständig zu tun.
Viele Vorbeigehende lasen nur aufmerksam das große Plakat des LV Hessen.
Zumeist haben wir die Leute angesprochen. Besonders freuten wir uns über
etliche noch junge Menschen, die unsere Infos als Multiplikatoren
weitergeben möchten, Lehrer, Kindergärtner, Sozialarbeiter und einen
jungen Mann, der
uns gefragt hatte, ob wir in seiner Gruppe einen Vortrag über
Hörschädigung und CI halten würden. Besonders gut war es, dass an
unserem Stand eine junge CI-Trägerin sehr engagiert Beratungen machte,
besonders für jüngere Schwerhörige. Es kamen immer wieder Mitglieder
unseres Verbandes und der SHG und unterstützten uns. Danke! Im Vorfeld
stand am 20. Juni ein sehr
guter Artikel über uns und das CI auf der dritten Seite der HNA. Gedankt
sei dem Journalisten Herrn Dilling, der sich sehr ehrlich für uns
interessiert hatte. Fazit: Es hat sich bestimmt gelohnt.
Gisela Mätzke,
Holtrupper Weg 13, 34434 Borgentreich
Kreuztal-Siegen

Der 4. CI-Tag und
der 1. für unsere CI-SHG ‘Südwestfalen’ fielen auf den ‘14. Tag der
Begegnung’. Dieser besondere Tag wird auf der Siegplatte von Behinderten
und Nichtbehinderten gemeinsam gestaltet und gefeiert. Über dreißig SHGs,
Vereine und Verbände präsentierten sich der Öffentlichkeit.
So auch
wir. Mit dem Verein der Hörbehinderten aus Bad Berleburg/Siegen bezogen
wir um 11 Uhr einen Stand. Nach der Eröffnung durch den
Behindertenbeauftragten der Stadt Siegen, Rainer Damerius, nahm dieser
ereignisreiche Tag seinen Lauf. Trotz des nicht immer schönen Wetters
wurde unser Infostand von Anfang an stark frequentiert. Es wurden viele
aufklärende Gespräche rund um das CI geführt und unser Infomaterial fand
reißenden Absatz. So manches Erstaunen gab es, wie das geht, mit dem
‘Taub und trotzdem hören!’ und uns CI-Versorgten hat die Aufklärung so
richtig Spaß gemacht. Bis 17 Uhr hatten wir alle Hände voll zu tun und
ich danke meinen Mitstreitern herzlich. Es war ein anstrengender, aber
wunderschöner Tag,
der gezeigt hat, dass das Miteinander stark macht und
Freude bereitet.
Ricarda
Wagner, Kärntnerstr.31, 57223 Kreuztal
Mainz
Beim 4. CI-Tag im
CI-Zentrum Rheinland-Pfalz an der Universitätsmedizin
Mainz standen die CI-Kinder im Vordergrund, die aufgrund des
Neugeborenen-Hörscreenings früh erkannt und früh versorgt werden können.
Alle Beteiligten müssen sich auf diese neue Situation einstellen. Ich
erläuterte, dass die Eltern früher schon oft vor der Sicherung der
Diagnose ahnten, dass eine Hörstörung vorliegen könnte. Wird die
Diagnose bei einem Baby gestellt, dann trifft sie Eltern oft völlig
unerwartet. Bei den audiometrischen Verfahren spielen bei jungen
Säuglingen objektive Methoden eine größere Rolle, etwa die
frequenz-spezifische Hörschwellenbestimmung. Trotzdem sind subjektive
Hörprüfungen unbedingt erforderlich. Über die besonderen Anforderungen
einer Operation von Kindern im ersten Lebensjahr sprach OA Dr. Thorsten
Mewes. Dr. Karl L. Lippert schilderte die Anforderungen bei der
Prozessorprogrammierung bei Säuglingen und Kerstin Algner, Logopädin,
sprach über das logopädische Vorgehen zur audioverbalen Therapie.
Schließ-*lich schilderte Joachim Johänntgen Fortschritte in der
Erfassung weicherer Parameter wie kommuni-kative Kompetenz, Coping oder
Lippenablesen in der Indikationsstellung zur
CI-OP im Erwachsenenalter.
In einer Studie hatte er
CI-Kandidaten mit CI-Trägern verglichen und signifikant günstigere
Ergebnisse bei den Patienten
mit CI gefunden. Patienten und Eltern sowie
Pädagogen
und Ärzte, die zu unserer Vortragsveranstaltung gekommen waren, konnten
etwas dazulernen.
Prof. Dr.
Annerose Keilmann, HNO-Klinik u. Poliklinik, Langenbeckstr. 1, 55131
Mainz
Marburg
 
Im Rahmen des 4.
CI-Tages fand am 20. Juni 2009 in der HNO-Klinik eine Infoveranstaltung
unter dem Motto ‘Taub und trotzdem hören!’ statt. Dr. Rainer-Matthias
Weiß referierte über die Möglichkeiten und Grenzen des CIs. 2002 wurde
in Marburg das erste CI eingesetzt und Anfang Juni 2009 das CIC
Mittelhessen gegründet, das eng mit dem CIC Friedberg und der
Kaiserberg-Klinik in Bad Nauheim zusammenarbeitet. Ziel ist es, die
CI-Versorgung voranzutreiben und ein optimales Ergebnis für Patienten zu
erreichen. Im
Verlauf des Nachmittags referierte Dipl.-Ing. Jochen Müller-Mazotta über
Hörerfolge mit dem CI. Die Studentin Barbara Lips ging auf die
Geschichte des CIs ein. Im Flur der HNO-Klinik informierte die
CI-Selbsthilfegruppe ‘Mittelhes-sen’ über ihre Arbeit und stand auch
gerne den Besuchern für Fragen rund
ums CI zur Verfügung. Ebenfalls vor Ort war der Integrationsfachdienst
Marburg-Biedenkopf, der sich um hörbehinderte Menschen im Arbeitsleben
kümmert. Zum Schluss berichtete Christel Premper, wie sie zu ihrer
Schwerhörigkeit kam und über den guten Hörerfolg mit dem CI.
Brigitte
Becker, Am Hain 7, 35232 Dautphetal
München

Im Rahmen des 4.
CI-Tages nutzten wir SHG-Leiter das Angebot der Firma MED-EL,
uns und unsere SHG-Arbeit bei ihrer Inforveranstaltung im Münchener
Künstlerhaus am Lenbachplatz vorzustellen. Der Andrang an unserem Stand
war den ganzen Tag sehr groß und wir freuten uns über reges Interesse.
Es wurde deutlich, dass die CI-SHGs einen wichtigen Anlaufpunkt für
CI-Interessenten darstellen. Bei vielen Gesprächen mit CI-Trägern und
deren Angehörigen konnten neue Kontakte geknüpft werden. Die Bedeutung
der
SHGs als Anlaufstelle bei Fragen für ihre Patienten betonten auch die
Referenten aus den Münchener Kliniken. Gerne nahm ich an diesem Tag das
Angebot der Firma MED-EL an und berichtete von meinen Erfahrungen
mit
dem CI. Es war eine gelungene Veranstaltung und wir bedanken uns ganz
herzlich bei dem Veranstalter für die Möglichkeit, dass wir unsere
Arbeit
einem großen Personenkreis vermitteln konnten.
Regine Zille,
Arberweg 28, 85748 Garching
Münster
Wir hatten uns
auf den 4. Deutschen CI-Tag gut vorbereitet, in Zusammen-
arbeit mit der
Pressestelle des UKM Münster wurde schon im Vorfeld in verschiedenen
Tageszeitungen auf diese Veranstaltung hingewiesen. Und so kamen auch
viele, die es gelesen hatten und besuchten uns am Stand. Wir hatten im
Eingangsbereich der HNO-Klinik Münster einen Infostand, der von
15 bis
18 Uhr von Gruppenmitgliedern und Passanten gleichermaßen gut
belegt
war. Somit konnten viele sich ein Bild machen, sei es direkt im
Gespräch
oder mit Infomaterial, das genügend zur Verfügung stand. Einige
Patienten haben
wir schon an Ansprechpartner der implantierenden Kliniken vermittelt und
hoffen, dass wir mit diesem Tag einiges bewegt haben.
Ewald Ester,
CI-SHG Münster, Surdelweg 5, 49832 Messingen
Neustadt/Weinstraße
 
Es gibt einen Weg
aus der Stille, dessen sind wir CI-Träger uns sicher. Diese Gewissheit
und der 4. Deutsche CI-Tag waren der Anlass zum Beisammensein in der
Buchhandlung Osiander mit der Vorstellung des Buches Auf dem Jakobsweg –
Stille und Hören genießen von einer besonderen Autorin: Inge Ekwegba.
Das Interesse war sehr groß und alle freuten sich auf die Lesung. Inge
Ekwegba, eine echte Powerfrau, wollte trotz ihrer Ertaubung die Grenzen
ihrer Belastbarkeit testen und wie viele andere auch in vier Wochen auf
dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela pilgern. Inge träumt nicht nur
ihr Leben, sie lebt ihre Träume, so weit es geht. In ihrem Buch schreibt
sie: „Am Ende bereust Du immer nur das, was Du Dir nicht zugetraut
hast!“ Das ganze Leben ist eine Pilgerreise. Mal geht es schwer, mal wie
von selbst, aber: ‘Immer, wenn du meinst, es geht nicht mehr, kommt von
irgendwo ein Lichtlein her.’ Eine wunderschöne Buchvorstellung und
Lesung! Danke Inge. Unser 4. Deutscher CI-Aktionstag mit viel Aufklärung
über das CI war wieder ein voller Erfolg.
Gisela Mathä,
SHG Neustadt-Pfalz, Bergsteinstr 6o, 67434 Neustadt-Pfalz
Neustadt/Weinstraße
‘So ein Tag, so
wunderschön...’ Am Samstag, dem 20. Juni 2009, 8 Uhr, standen schon
vier Helfer auf dem CI-Standplatz in der Hauptstraße und warteten auf
die ‘Aufbaubefehle’ ihrer motivierten Einsatzleiterin! Irina, Peter,
Jochen, Klaus und Gisela bauten einen Infostand auf, der Anziehungspunkt
für Jung und Alt war. Um 10 Uhr ging es so richtig los mit dem
Publikumsverkehr. Einer von uns war ständig mit den Luftballons
beschäftigt. Zuerst kamen die Kinder, dann die Mamas, Papas, Omas und
Opas und viele andere. Meistens wurde gefragt und gesagt: „Hab’s in de
Zeitung gelese, Däwe kennen wieder heere?“ (Habe es in der Zeitung
gelesen, Taube können wieder hören?).
Unsere Antwort: „Ja, ja, so ist es – es gibt einen Weg aus der Stille,
mit einem CI!“ Uns fiel auf, dass im Gegensatz der Jahre zuvor, viele
Leute von dem CI Kenntnis hatten. Am Stand war immer etwas los.
Internationales Publikum, es wurde auf deutsch, russisch, englisch,
türkisch palavert, sogar in der Gebärdensprache kommuniziert. Hilfe und
Unterstützung bekamen wir vom ‘Förderverein Hilfe für Behinderte in
Russland, vom Gehörlosenseelsorger des Gehörlosenvereins Neustadt, sowie
von Hörgeräte KIND, die kostenlose Hörtests anboten. Das gute
Wetter bescherte uns viele Interessenten. ‘Taub und trotzdem hören!’ war
das Zauberwort, es kam zu regen Gesprächen und interessanten
Begegnungen. Punkt 12 Uhr kam von der Stiftskirche, die das Wahrzeichen
von Neustadt ist, ein gewaltiger Glockenschlag. Zahlreiche Luftballons
stiegen in den blauen Himmel. Für alle Beteiligten ein besonders
gefühlsbetonter Moment. Alle Neustädter konnten es lesen: ‘Taub und
trotzdem hören!’ Um 16 Uhr ging ein erfolgreicher Info-CI-Tag zu Ende.
Wir freuen uns jetzt schon auf den 5. Deutschen CI-Tag 2010!
Gisela Mathä,
SHG Neustadt-Pfalz, Bergsteinstr 6o, 67434 Neustadt-Pfalz
Offenburg

Petrus hatte es
gut mit uns gemeint. Bei sonnigem Wetter fand dieses Jahr der
bundesweite 4. CI-Tag der Selbsthilfegruppe Freiburg diesmal in
Offenburg statt. Voller Vorfreude auf einen erlebnisreichen Tag und Dank
der guten Vorarbeit
von Johannes Schweiger waren das Zelt und die einzelnen Stände bald
aufgebaut und vorbereitet. Auch die Firma Hörgeräte Friederichs aus
Offenburg war mit einem Stand vertreten. Sie führte kleine Hörprüfungen
durch und stellte neue Telefone für Schwerhörige vor. Anfangs kamen die
Passanten nur zögerlich an den Stand. Aber bald war das Interesse
geweckt und die ersten Gespräche fanden statt. Dann folgte der große
Ansturm. Die ersten paar Stunden hatten
wir alle Hände voll zu tun. Getränke und Brezeln, Kaffee und die vielen
leckeren Kuchen fanden zahlreiche Abnehmer. Karten für den
Ballonflug-Wettbewerb wurden ausgefüllt und die grünen Luftballons
schwebten gen Himmel. Die
Kinder hatten große Freude daran. An einem Basteltisch konnten sich
Klein und Groß der neuen Hutmode widmen und schon bald präsentierten
sich auch die CI-Träger in einem tollen Look mit der selbst
hergestellten Kopfbedeckung. Die Stunden vergingen wie im Flug. Der
CI-Tag war ein voller Erfolg. Geschafft,
aber glücklich… und da wir eine tolle Gruppe sind, klappte auch der
Abbau reibungslos.
Ingrid
Fischer, Hegerfeldstr. 43, 77756 Hausach
Öhringen
 
Am 20. Juni 2009
war unsere SHG auch dieses Mal mit vielen Helfern beim
4. CI-Tag dabei.
Wir hatten unseren Infostand wieder vor dem Einkaufszentrum Ö aufgebaut.
Auch Hörgeräteakustiker Steiner war mit dabei. Bei ihm konnte
jeder einen kostenlosen Hörtest machen, was auch gerne genutzt wurde.
Natürlich waren wieder die Ballons gefragt – und das nicht nur bei den
Kleinen. Da am 16. Juni in der Hohenloher Zeitung und der Heilbronner
Stimme ein Bericht über unsere SHG und die Aktion stand, kamen schon im
Vorfeld
einige telefonische Anfragen. Genauso noch Tage nach der Aktion. Dieses
Jahr waren wir doch überrascht, dass einige ganz konkret wegen des
Artikels kamen, um sich persönlich zu informieren – auch von weiter her.
Wir waren
also viel mit Beratungsgesprächen beschäftigt und hatten keinerlei
Langeweile. Gerne wurde das Infomaterial mitgenommen, um es zuhause in
Ruhe zu studieren. Sehr wichtig ist es auch, dass wir selbst immer
wieder als Betroffene Auskunft geben können. Das ist ein wichtiger Teil
unserer Arbeit. So ist sofort zu sehen, dass man gegen Schwerhörigkeit,
Ertaubung oder Taubheit etwas
tun kann. Nicht immer, aber oft. Die Zeit verging wie im Flug. Schnell
mussten wir uns selbst noch mit einer Teilnahmekarte und einem Ballon
versorgen. Pünktlich um 12 Uhr ließen wir unsere Ballons bei
Sonnenschein in den Him-mel steigen. Da wir nachmittags noch unseren
Jahresausflug als SHG hatten, begann dann das große Aufräumen und
Abbauen. Bei den vielen Helfern war es aber schnell erledigt. Für uns
steht jedenfalls fest: Auch beim nächsten CI-Tag werden wir wieder dabei
sein.
CI-SHG
Hohenlohe, Eveline Schiemann, Berliner Str. 28, 74613 Öhringen
Potsdam

Bei strahlendem
Sonnenschein und angenehmen Temperaturen hatten das
HTZ Potsdam und die
Gesellschaft für Integrative Hörrehabilitation e.V. (GIH) Potsdam zum 4.
Deutschen CI-Tag mit Kinderfest und Technik-Workshop geladen. Zu den
Gästen gehörten unsere kleinen Schnecken mit ihren Eltern. Nach dem
Motto ‘Kleine Schnecken werden zu Indianern’ fand unter freiem Himmel
eine große Indianer-Party statt. Pünktlich um 12 Uhr fand dann die große
Luftballon-Aktion statt, zu der die DCIG aufgerufen hatte. Nach einem
Startkommando stiegen zahlreiche grüne Luftballons in die Luft. Zur
Stärkung gab es ein herzhaftes Freiluft-Büfett, welches von der GIH
Potsdam gesponsert wurde. Zur gleichen Zeit fand für Eltern und
Frühförderer ein Technik-Workshop statt, der die Gelegenheit bot, die
theoretischen und praktischen Kenntnisse
im Umgang mit dem CI-Sprachprozessor aufzufrischen und zu festigen.
Zusammen mit unserem Technikteam hatten die Anwesenden die Möglichkeit,
Fragen zu stellen und sich untereinander auszutauschen. Auch die Großen
hatten im Anschluss die Gelegenheit, sich am Büfett zu bedienen.
Dr. Sandra
Scholz, HTZ Potsdam, Zum Jagenstein 20, 14478 Potsdam
Trittelwitz bei Demmin

Zwei Gruppen
fanden den Weg zum Wasserwanderplatz Trittelwitz, um den
4. Deutschen
CI-Tag zu begehen. Die zwanzig Aktiven der Kanutour auf der Peene trafen
sich um 7.45 Uhr in Demmin-Meyenkrebs, zehn Boote wurden gechartert,
Kanus und Kajaks; um 8.45 Uhr begann die Tour. Die zweite
Gruppe rückte
mit Auto, Hänger und Hund Pico gegen 10.30 Uhr an. Nach
dem Ausladen und
Hin- und Hergetrage entstand ein perfekt aussehender Grillplatz mit
Sitzgelegenheiten, Grill, Info-Stand und in Körben verborgenen
Köstlichkeiten am idyllischen Ufer. Die Paddler schafften die etwa zwölf
Kilometer auf der Peene in ungefähr zweieinhalb Stunden. Es war Natur
pur mit einer mannigfaltigen Pflanzenwelt wie z.B. Seerosen, Lilien,
Schilf, von Bibern angefressenen Bäumen und vielem mehr – und es war
beruhigend, Balsam für die Seele! Gegen 11.30 Uhr waren dann die letzten
Paddler am Rastplatz und wurden von den ‘Nichtpaddlern’ begeistert
empfangen. Im Rahmen des 4. CI-Tages der DCIG veranstalteten der
DSB-Ortsverein und das Hörbiko Neubrandenburg diese Aktion mit einem
Informationsstand und der Luftballon-Aktion. Viele grüne Luftballons
stiegen mit Kärtchen zum Wettflug in den
blauen Himmel. Wer sie wohl
findet und reagiert?
Elke Barche,
Semmelweisstr. 34, 17034 Neubrandenburg
Tübingen
 
Für uns war es
ein Glücksfall, dass die HNO-Uniklinik Tübingen anlässlich des 4.
CI-Tages einen Tag der offenen Tür veranstaltete – unsere Teilnahme
wurde seitens der Klinik sehr begrüßt. Das Markenzeichen der SHGs in
Baden-Württemberg, royalblaue T-Shirts mit ‘Taub und trotzdem hören!’,
war nicht zu übersehen. Unser Standort war ein richtiger
Anziehungspunkt. Die Klinik organisierte Vorträge, Führungen, ein
Kinderprogramm etc. und lockte viele Interessierte an. Hörsäle der
Uniklinik sind mit Induktionsschleifen ausgestattet und
Gebärdendolmetscher waren im Einsatz. Jeder, der an Führungen und
Vorträgen teilnahm, kam an unserem Stand vorbei, sodass sich viele
Beratungsgespräche ergaben. Die Leute waren teilweise richtig gierig,
viel über das CI zu erfahren – dies zeigt, dass wir Betroffenen mit der
besten Überzeugung argumentieren können. Was wir – Andrea Schwärzer,
Brunhilde Schäfer, Andreas Frucht und ich – erzählten, wurde von vielen
mit Staunen aufgenommen. Ein besonderes Highlight – insbesondere für die
Kinder – war mittags um 12 Uhr der Start von 1.000 Luftballons, die den
Himmel kurzfristig grün dekorierten! Das Fazit nach dem langen Tag: Es
hat sich gelohnt, noch
nie hatten wir so viele Gespräche am CI-Tag.
 
Sonja
Ohligmacher, Wiesenäckerstr. 34, 70619 Stuttgart
Übach-Palenberg
Info-Stand auf
dem Rathausplatz – Gehörlosen-Selbsthilfegruppe machte auf wirksame
Hörhilfen aufmerksam! Im Rahmen des 4. bundesweiten CI-Tag am 20. Juni
informierte die SHG Übach-Palenberg über die Möglichkeiten des CIs. Da
die Möglichkeiten des CIs bei Patienten und Ärzten noch viel zu wenig
bekannt sind, wollte die SHG hier für Aufklärungsarbeit sorgen. Das
Motto
‘Taub und trotzdem hören!’ soll vermitteln, dass Gehörlosigkeit
nicht hingenommen werden muss und es mit dem CI eine effektive und
wirkungsvolle Langzeitlösung gibt.
Willi
Lukas-Nülle, Lückerhof 19, 52531 Übach-Palenberg
Ulm
 
Am 20. Juni 2009
haben CI-Träger aus der Region erstmalig in einer Gemeinschaftsaktion
der SHGs Bodensee/Oberschwaben und Allgäu zum
4. CI-Tag in das CI in der
Ulmer Innenstadt den Schwerhörigen und anderen Interessierten
vorgestellt. Das Echo war gut. Es sind Leute extra wegen unserem Stand
gekommen, auch von jenseits der Donau, der bayerischen Seite. Das hat
uns alle sehr gefreut. Silvia Weiß, SHG Bodensee/Oberschwaben, und
Hannes Fabich, SHG Allgäu, hatten gute Arbeit geleistet: Plakat,
Luftballon-Aktionen und vor allem einen sehr ansprechenden Infostand.
Das Interesse war groß. Das Wissen, dass es nach einem Totalausfall des
Gehörs eine wirkliche Hilfe gibt, war für einige sehr schwerhörige
Interessenten richtig beruhigend. Ab 14 Uhr waren wir alle noch in der
Universitäts-HNO-Klinik Ulm. Auch hierzu sind viele Interessierte
gekommen. Nach einer Kaffeepause haben uns Prof. Dr. Nicole Rotter und
Ingenieur Richard Leiacker über die chirurgische Operation, Anpassung
des
CIs undRehabilitation informiert. Danach konnten Fragen gestellt
werden,
die sehr ausführlich beantwortet wurden. Zum Schluss wurde noch
über die Gründung einer SHG gesprochen, die in Ulm und Umgebung
gebraucht wird. Auch dazu haben sich Engagierte gefunden, die dieses
Vorhaben in die Tat umsetzen wollen. Es war eine gute Sache, die Silvia
und Hannes und alle
Helfer an diesem Tag gemacht haben. Wir sagen ein
herzliches Dankeschön.
Irmgard Klawon,
Auslaufwerkstr. 2 A, 89257 Illertissen
Würzburg

‘Von Patient zu
Patient, von Eltern zu Eltern’, unter diesem Motto
veranstalteten die
CI-Selbsthilfegruppe Würzburg, das CI-Centrum Süd und
das Comprehensive
Hearing Center (CHC) an der Univ.-HNO-Klinik Würzburg eine gemeinsame
Zusammenkunft anlässlich des 4. CI-Tages der DCIG.
So nutzte an diesem
heißen Nachmittag eine erfreulich hohe Anzahl von Besuchern, Patienten
und Interessierten die Gelegenheit, sich in den Räumlich-keiten des CHC
Würzburg zum Erfahrungsaustausch zu treffen. Im Mittelpunkt des
Nachmittages standen die Gespräche zwischen Besuchern, Patienten und
Experten. Die ‘Cafeteria’ im CHC bot einen angenehmen Rahmen für
ungezwungene Begegnungen bei Kaffee und Kuchen, der von Mitgliedern der
Selbsthilfegruppe gebacken worden war. Im ruhigeren Rahmen, in den
einzelnen Räumen des CHC, konnten sich die Besucher über die Aktivitäten
der Selbsthilfegruppe und der DCIG erkundigen.
Erika Bogár-Sendelbach, Audiopädagogin, informierte über
Trainingsmöglich-keiten nach CI-Implantation und zeigte Übungen, die
gleich ausprobiert
werden konnten. Dieses Angebot wurde von sehr vielen
Besuchern geschätzt; mit verschiedenen Anregungen konnte man nach Hause
gehen ‘zum Üben’.
Ein besonderer Anziehungspunkt war der
Operationssimulator, mit dem Besucher unter Anleitung eine
‘Ohr-Operation’ virtuell vornehmen und dabei die eigene Geschicklichkeit
erproben konnten. In das Mittelohr und bis zur Wand der Cochlea zu
gelangen und mit einem simulierten Bohrer im Felsenbein ein Bett für das
Implantat zu fräsen, erforderte sehr viel Fingerspitzengefühl. Respekt
dem Operateur! In einem anderen Raum wurde ausführlich über die
Möglichkeiten der Rehabilitation für Kinder und Jugendliche am CIC Süd
Würzburg informiert.
Anschauliche Materialien forderten ebenfalls gleich zum spielerischen
Hör-Sprachlernen auf. Auch wenn an diesem Tag nicht so viele Eltern
gekommen waren, lohnte es sich auch für die Erwachsenen, die Materialien
einmal auszuprobieren. Für technische Fragen ‘rund ums CI’ stand ein
Mitarbeiter der Firma MED-EL zur Verfügung, dessen Expertise
ebenfalls vielfach genutzt wurde. Besucher äußerten sich z.B. so: „Ja,
das sind ja nette Leute, die geben brauchbare Informationen.“ – „…war
ein netter Nachmittag mit viel Informationen“ – „eine angenehme
Atmosphäre,“ – „alle auf einen Fleck, Dr. Müller, Techniker und viele
Selbstbetroffene konnte man sprechen,“ „Wichtig war mir die Info von
der CI-SHG.“ – „Ich habe die Klinik von einer ganz anderen Seite
erlebt!“ So erklärte Prof. Dr. Müller, Leiter der Sektion ‘CIs und
Hörprothetik’, an der Würzburger Klinik, im Namen aller Initiatoren,
dass dieser Nachmittag ein gelungenes Beispiel für den direkten
Erfahrungsaustausch zwischen Patienten und Experten war.
Dr. Heike
Kühn, CHC Würzburg, Josef-Schneider-Str. 11, 97080 Würzburg
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